Schallbach Bogensportler warten auf Genehmigung für Umzug

Auf diesem Platz am Ortsrand von Schallbach möchten die Bogensportfreunde künftig ihren Sport ausüben. Der Bereich am Zaun soll als Bolzplatz erhalten bleiben. Foto: Reinhard Cremer

Schallbach - Der Verein der Bogensportfreunde Dreiländereck (BSFD) und der Gemeinderat Schallbach sind sich einig. Bereits im Sommer vergangenen Jahres bot die Gemeinde dem Verein eine längerfristige Pacht des am Ortsrand Richtung Wittlingen gelegenen Bolzplatzes an. Grund dafür war die bereits zum 31. Dezember 2018 erfolgte Kündigung des bisherigen Vereinsgeländes durch dessen Eigentümer.

Bis vor Kurzem war der Bolzplatz noch vom FC Wittlingen genutzt worden, der ihn nun jedoch nicht mehr benötigt. Ein weiterer Interessent habe den Platz für eine private Hundeschule nutzen wollen, hatte Bürgermeister Martin Gräßlin damals im Gemeinderat mitgeteilt. Doch gab die Gemeinde dem BSFD als ortsansässigem Verein den Vorrang.

„Wir hätten schon mit den notwendigen Arbeiten beginnen können“, sagte Vereinsvorsitzender Dieter Fischer im Gespräch mit unserer Zeitung. Da aber die Genehmigung des Landratsamts immer noch aussteht, sind dem Verein die Hände gebunden. Das Landratsamt müsse die Nutzungsänderung vom Kickplatz zum Bogenschießplatz genehmigen, erklärte Fischer.

Und so lange das nicht geschehen sei, könne der Verein weder einen Zaun zum weiter als Bolzplatz genutzten Bereich noch einen Schutzwall errichten, geschweige denn Fördergelder beim Badischen Sportbund beantragen. Das Gros der notwendigen Arbeiten wird der Verein in Eigenleistung erbringen.

Derzeit ist der BSFD auf dem bisherigen Gelände trotz Kündigung noch geduldet. „Dafür sind wir dem Eigentümer zu Dank verpflichtet“, weiß Fischer. Den bisher für Veranstaltungen zur Verfügung stehenden Raum auf dem Anwesen Graf wird der Verein auch weiterhin nutzen können.

Bei der Gemeinderatssitzung im August wurde auch geklärt, dass der BSFD keine Pacht zu zahlen habe. Dafür aber müssen seine Mitglieder die Pflege des Platzes inklusive des verbleibenden Bolzplatzes übernehmen sowie sich um die Sicherheit auf dem Gelände kümmern. Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass Bogensport und Bolzplatznutzung gleichzeitig ausgeübt werden können.

Fischer hofft darauf, dass der Betrieb noch in diesem Jahr auf dem neuen Platz aufgenommen werden kann.

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