Schallbach Die Endabrechnung steht

Das Neubaugebiet „Hüttstall“ wächst und gedeiht. Foto: Silke Hartenstein

Für das Baugebiet Hüttstall I und II kann die Gemeinde Schallbach mit einem Überschuss von knapp 347 000 Euro rechnen. Die Endabrechnung wird nun noch seitens der Verwaltung überprüft und in spätestens sechs Wochen freigegeben.

Von Silke Hartenstein

Schallbach. Die Endabrechnung präsentierte Frank Lorkowski, Projektleiter bei der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE), in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dieser Abrechnung stimmten alle Gemeinderäte zu.

Im Juli 2017 schloss die Gemeinde Schallbach mit der KE einen städtebaulichen Vertrag zur Verwirklichung der Hüttstall-Baugebiete. Die KE kümmerte sich um die Beratung in der Bauleitplanung, Grunderwerb, Verwaltung, Verkauf der Grundstücke, Schlussabrechnung und Saldenausgleich.

Der Verkauf der 20 Bauplätze konnte im vergangenen Juli abgeschlossen werden. „80 Prozent der Bauplätze gingen an Schallbacher und ehemalige Schallbacher“, freute sich Bürgermeister Martin Gräßlin.

Für die Abrechnung der Erschließungsbeiträge für Fahrbahn, Entwässerungseinrichtungen und Beleuchtung für die Grundstücke entlang der Alten Poststraße und des Gassenackers holte man sich juristischen Beistand. Die Gemeinde entschied, dass nur die Erschließungsbeiträge für die Entwässerungseinrichtungen abgerechnet werden sollten – obwohl dadurch der Gewinn für die Gemeindekasse niedriger ausfiel.

Wie Projektleiter Lorkowski ausführte, standen sich für die beiden Baugebiete Gesamtkosten von 2,69 Millionen und Gesamterlöse von rund drei Millionen Euro gegenüber. Somit bleibt ein Überschuss von 346 750 Euro für die Gemeinde. Der Gesamterlös einschließlich der Grundstücksverkäufe der Gemeinde an die KE beträgt 518 000 Euro.

Wie der Vergleich der Kostenvorschau vom April 2020 mit der Endabrechnung zeigt, fielen die Gesamterlöse etwas höher und die Gesamtkosten etwas niedriger aus.

„Es ist alles super gelungen zum Abschluss geführt worden“, fand Florian Grether, und auch Gräßlin wandte sich zufrieden an Lorkowski: „Großen Dank für Ihr Projekt.“

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