Schallbach Die Gemeinschaft im Dorf erhalten

Vorsitzende Elke Littin mit den geehrten Fiona Fuchs, Rosita Meier, der zweiten Vorsitzenden des Bezirksverbands, Christel Suhr, Ursel Schamberger, Heidi Manske, Hildegard Meier, Michaela Keller und Barbara Weber (von links). Foto: Rolf Rhein

Schallbach - Im Jahr 1965 wurde der Landfrauenbezirk Lörrach und im Jahr 1969 der Ortsverein Schallbach gegründet. Am Sonntag feierten die Schallbacherinnen ihr 50-jähriges Bestehen ganz traditionell in Form eines Heimatabends.

Bereits 1948, vor 71 Jahren, formierten sich viele der in den Wirren des Zweiten Weltkriegs untergegangenen Landfrauenvereine neu und schlossen sich im Deutschen Landfrauenverband zusammen. Dieser hat heute eine halbe Million Mitglieder und lässt sich unter seinem Wahlspruch „Wir sind Landfrauen – aber nicht nur Bäuerinnen – parteiunabhängig – aber trotzdem politisch – traditionsverbunden – aber auch innovativ und flexibel“ am deutlichsten definieren.

Im festlich dekorierten Gemeindesaal fand sich eine stattliche Festgemeinde zusammen. Vorsitzende Elke Littin konnte unter den Gästen die zweite Bezirksvorsitzende, Christel Suhr, den Schallbacher Bürgermeister Martin Gräßlin sowie die Vertreter der örtlichen Vereine begrüßen. Ganz besonders aber freute sich die Vorsitzende über den Besuch des ältesten Mitglieds Hannele Bühler, die mit ihren 93 Jahren extra von Kandern nach Schallbach gekommen war.

Für die Unterhaltung der Gäste sorgte das Duo Christel Heimann und Anita Möhring mit Gesang und Gitarre sowie Geschichten, Schnurren und Gedichten aus dem Markgräflerland. Für die Bewirtung der Festbesucher war, wie man das von den Landfrauen kennt, mit einem üppigen Buffet und einer noch üppigeren Dessert-Tafel gesorgt.

Im Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre zeigte Littin auf, wie sich am 4. März 1969 im Gasthaus „Zum Rebstock“ 34 Frauen zusammenfanden, um den Verein zu gründen – mit dem Ziel, die Gemeinschaft im Dorf und darüber hinaus aufrecht zu erhalten.

Traditionelle Aktivitäten

Sie erinnerte daran wie sich nach und nach die heute im Dorf fest verankerten Aktivitäten wie das Schmücken der Dorfbrunnen zu Ostern, der Dorfhock, das Binden von Adventskränzen, die Gymnastik für Frauen und Männer entwickelte. Das neueste Angebot „Zumba“, ein modernes Fitness-Konzept, zeigt, dass bei den Landfrauen nicht nur die Tradition, sondern auch die Moderne ihren Platz hat.

50 Jahre Vereinsgeschichte sind eine Zäsur und Grund genug, verdiente Mitglieder zu ehren. Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: die beiden Gründungsmitglieder und langjährigen Vorsitzenden Elfriede Wenk und Hildegard Meier, Barbara Weber für 21 Jahre als Vorsitzende (bis 2018) und Ursel Schamberger für zwölf Jahre zweite Vorsitzende. Zahlreiche weitere Mitglieder wurden für große Verdienste um den Verein mit einem Präsent bedacht.

Eine große Überraschung wurde Bürgermeister Gräßlin zuteil. Er erhielt aus den Händen von Elke Littin einen Scheck in Höhe von 2000 Euro für die neue Friedhofsbegrünung. Gräßlin dankte für die großartige Leistung, die der Landfrauenverein im Dorf verrichte, und meinte „es gab nie Probleme und so soll es weiter gehen“.

Suhr überbrachte ein Präsent des Verbands und lobte den Verein für „Mut, Begeisterung und Zusammenhalt“.

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