Schallbach Ende einer zweijährigen Geschichte

Nach langem Hin und Her hat sich der Schallbacher Gemeinderat nun hinsichtlich der Friedhofsbepflanzung geeinigt. (Symbolbild) Foto: sba

Schallbach - Ein Dauerthema, das die Gemeinde Schallbach schon seit rund zwei Jahren beschäftigt, konnte endlich mit einem befriedigenden Ergebnis abgeschlossen werden: Über die Bepflanzung des Schallbacher Friedhofs wurde in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag ein Beschluss gefasst.

Schon in der vorherigen Sitzung war man sich darüber einig geworden, dass an der Wegkreuzung in der Mitte des Friedhofs vier Bäume gepflanzt werden sollen. Bürgermeister Martin Gräßlin wurde vom Rat beauftragt, bei Fachfirmen Angebote über verschiedene in Frage kommende Baumarten einzuholen.

Angeboten wurden von zwei Firmen sechs verschiedene Baumarten. Davon kamen die Säulen-Hainbuche und der Amberbaum in die engere Wahl. Das Gremium entschied sich mit fünf zu zwei Stimmen für den Amberbaum. Die Kosten für vier dieser Bäume liegen bei 3710 Euro. Der im Haushalt vorgesehene Kostenrahmen für die Friedhofs-Bepflanzung von 5000 Euro wird damit deutlich unterschritten. Da überdies die Gemeinde mit einer Spende der Schallbacher Landfrauen von 2000 Euro für den Zweck der Friedhofs-Bepflanzung bedacht wurde, kam in der Runde die Idee auf, man könne gleich über eine weitergehende Bepflanzung diskutieren.

Bekanntlich hatten zwei Schallbacher Bürger dem Gemeinderat acht eigene Vorschläge für die Neugestaltung des Friedhofs vorgelegt (wir berichteten).

Vorschläge aus der Bevölkerung aufgegriffen

Einer dieser Vorschläge beinhaltete unter anderem die Pflanzung von Bäumen hinter der nördlichen Friedhofsmauer. Diese Idee griff man nun wieder auf und beschloss, an dieser Stelle vier weitere Bäume zu pflanzen. Nun galt es für den Rat, sich zwischen Wildgehölz und Obstbäumen zu entscheiden. Nach längerer Beratung stimmte das Gremium mit vier zu drei Stimmen für Obstbäume. Die Räte bekamen vom Bürgermeister die Vorgabe, bis September Vorschläge zu unterbreiten, welche Art von Obstbäumen es werden sollen.

Bei der Beratung über das Thema ging es allerdings nicht immer friedlich zu. Bürgermeister Martin Gräßlin und Gemeinderat Florian Grether gerieten sich über das Thema derart in die Haare, dass Gräßlin sich genötigt sah, sich gegen Anschuldigungen Grethers entschieden zu verwahren und ihn – sollte er sich im Ton nicht mäßigen – von der Sitzung auszuschließen.

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