Schallbach Risiken durch Starkregen verringern

Der Reisig-Wall oberhalb von Schallbach soll Überschwemmungen verhindern.Foto: Rolf Rhein Foto: Weiler Zeitung

Schallbach (rhro). Im vergangenen Jahrzehnt war der Landkreis Lörrach – und insbesondere auch die Gemeinde Schallbach – zunehmend von Erosionsereignissen in Zusammenhang mit Starkregen betroffen. Mit Abschluss des vor drei Jahren begonnenen Programms „EroL“ soll nun der Schutz der Bevölkerung vor solchen Unwetterschäden durch einen umfangreichen Maßnahmenkatalog gewährleistet werden. Außerdem soll „EroL“ als Leuchtturmprojekt den Landkreis bei der Anpassung an den Klimawandel maßgeblich unterstützen.

Neben dem Fachbereich Umwelt des Landkreises waren die Fachfirmen „Geomer“, „Terrafusca“ und „BGU“ an den Untersuchungen und der Erarbeitung eines Handlungskonzepts für die einzelnen betroffenen Gemeinden beteiligt. Das Handlungskonzept für Schallbach wurde dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung von André Assmann von der Firma Geomer vorgestellt.

Das 50 Seiten umfassende Konzept behandelt die Themen Vermeidung neuer Risiken, Verringerung bestehender Risiken sowie Verringerung nachteiliger Folgen während eines Starkregens und nach einem Starkregen. Der unter Mitarbeit von Bürgermeister Martin Gräßlin erstellte Maßnahmenkatalog nennt insgesamt 17 zu treffende Maßnahmen, die nach und nach vom Gemeinderat beschlossen und umgesetzt werden sollen. Einige dieser Maßnahmen, wie zum Beispiel der Bau eines Reisig-Walls mit Überlauf zur Versickerung oder eines Sedimentfangbeckens, wurden bereits umgesetzt oder sind in Arbeit.

Eine Rolle bei der Umsetzung spielt immer auch die Kassenlage der jeweiligen Gemeinde, wobei mit Fördergeldern bis zu 70 Prozent der anfallenden Kosten gerechnet werden kann.

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