Schallbach Streifzug durch Swing- und Jazzgeschichte

Für einen erfrischenden Konzertabend in Schallbach sorgte das Damentrio „superbs“. Foto: zVg

Schallbach - Im Rahmen der Schallbacher Kulturtage brachte das energiegeladene Damentrio „superbs“ einen weiten Streifzug durch die Swing- und Jazzgeschichte zu Gehör – angefangen von den Evergreens der Andrews Sisters wie „Bei mir bist du schön“, zu dem sich die Damen zur Freude aller einen Herrn aus dem Publikum auf die Bühne holten, um ihn köstlich zu bezirzen, bis hin zu den Hits von Manhattan Transfer wie „Operator“ oder „Java Jive“.

Das ganze knapp 90-minütige Programm war gewürzt mit kabarettistischen Einlagen, es gab aber auch besinnliche und ruhige Momente mit Gospels und romantischen Songs. Die Begleitung lag in den Händen von Leonid Maximov, der mit beachtlicher Virtuosität und ungemein ausgeprägtem Jazzfeeling den Groove am E-Piano aufrechtzuerhalten wusste, was deutlich an den vielen wippenden Füßen im Publikum zu erkennen war.

Manchmal durfte er aber auch die Hände in den Schoss legen, wenn die Damen harmonisch aufeinander abgestimmte A-cappella-Songs intonationsrein zum Besten gaben, wobei ihnen natürlich ihre langjährige Erfahrung im Berufsopernchor des Basler Theaters zu Gute kam.

Aber auch solistisch stellten die Sängerinnen je einmal ihr ganzes Können unter Beweis, Giulia del Re mit einer sehr gefühlvollen Version von „Summertime“, Lisa Westermann mit einer perfekten Performance von „All that Jazz“, und Esther Randegger mit einer hinreißend komischen Ausgabe von „La vie en rose“, bei der sie während des Singens auch noch Rosen im Publikum verteilte.

Es gab viel Applaus, und zwei Zugaben

Der letzte Programmpunkt im Rahmen der Schallbacher Kulturtage steht schon heute, Freitag, 20 Uhr, an. Die Alemannische Bühne Freiburg zeigt das Gastspiel „Ohne Moos nix los“, in dem ein braver Filialleiter einer Bank ordentlich ins Schwitzen kommt. „Eine erfrischende Komödie über Geld und das eigene Glück“, schreiben die Veranstalter.

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