Schallbach Vorreiterrolle eingenommen

Die Bürgermeister Martin Gräßlin (Schallbach) und Christian Renkert (Schliengen) (v. l.) haben sich in Schallbach im Rathaus getroffen. Hintergrund war die Starkregenprophylaxe. Foto: zVg

Schallbach. Seit der Flutkatastrophe im Ahrtal weist der Gemeindetag Baden-Württemberg darauf hin, dass Prävention und der Umgang mit Starkregenereignissen zunehmende Wichtigkeit erlangen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Bürgermeisteramt Schliengen.

Im Kampf gegen drohende Gefahren gebe es an die jeweiligen örtlichen Verhältnisse individuell angepasste Lösungen, die Vorbildcharakter hätten. „Schallbach hat sich früh und engagiert in dieses Thema eingebracht. So war Bürgermeister Martin Gräßlin Mitglied der Arbeitsgruppe EroL, deren Arbeitsergebnisse auch Gefahrenkarten mit Animationen von Schwemmereignissen hervorbrachten“, wird in der Mitteilung hervorgehoben.

Der Kreisvorsitzende des Gemeindetags, Schliengens Bürgermeister Christian Renkert, stellte heraus, dass der Schallbacher Reisigwall und die mobilen Schutzeinrichtungen als Beispielfotos in die landläufig verwendeten Präsentationen als gelungene Vorbilder Einzug gehalten haben. Daher wollte er sich im Vorfeld weiterer Fachsitzungen ein persönliches Bild machen mit dem Ziel, über die Gremien des Gemeindetags mehr Fördermittel im neuen Landeshaushalt zu platzieren.

Bürgermeister Gräßlin wies dabei erneut darauf hin, dass das Land seine Förderpraxis dringend dahingehend ändern muss, dass auch Kleinmaßnahmen in ihrer Summe förderfähig sind und nicht nur Großprojekte. Nur mit dieser Flexibilität könnten örtlich angepasste Lösungen gefunden werden, die weiterhelfen würden, betonte er.

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