Schliengen CDU hat die Liste „locker gefüllt“

Wollen kommunalpolitisch Verantwortung übernehmen: Die Kandidaten der CDU für den Gemeinderat Schliengen und Ortschaftsrat Mauchen mit (v.l.) Rolf Berner, Simone Penner, Markus Büchin, Joachim Gabelmann, Sebastian Keil, Gina Tritschler, Bernhard Ströbele, Reinhold Maier, Bodo Zimmermann, Jörn Stiefvatter, Marcus Siegwolf und Rolf Gabelmann. Auf dem Foto fehlen Gerrit Höveler, Alexandra Wiedemann, Jürgen Czech und Markus Oswald. Foto: Dorothee Philipp Foto: Weiler Zeitung

Mit einer beachtlichen Riege von Kandidaten tritt die CDU Schliengen bei der Kommunalwahl am 26. Mai an. Markus Büchin, Vorsitzender des Ortsvereins und Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion, begrüßte in seinem Weingut ein „volles Haus“.

Von Dorothee Philipp

Schliengen. Als unabhängigen Wahlleiter hatte man Samuel Roth von der Kreisgeschäftsstelle eingeladen, als Schriftführer hatte sich Christian Renkert, Bürgermeister von Kandern und ehemaliger CDU-Gemeinderat von Schliengen, zur Verfügung gestellt. Dank der guten Vorbereitung gingen die geheimen Wahlen zügig vonstatten.

Die Kandidaten

Wieder für eine Kandidatur beworben hatten sich aus Schliengen die Architektin Simone Penner sowie der Sanitärfachmann und Firmeninhaber Jürgen Czech, aus Mauchen kandidieren wieder die beiden Winzermeister Markus Büchin und Rolf Berner, aus Niedereggenen Ortsvorsteher Bernhard Ströbele. Neu beworben haben sich für Schliengen die Kaufmännische Angestellte Gina Tritschler und der Gastronom Sebastian Keil vom „Schliengener Bahnhöfle“.

Bewerber aus allen Ortsteilen

Aus den Ortsteilen weht frischer Wind, denn alle Teilorte können Kandidaten ins Rennen schicken: Um eine Kandidatur für den Gemeinderat, der nach dem Prinzip der unechten Teilortswahl zusammengesetzt wird (siehe Kurzinfo), bewarben sich neu für Niedereggenen der Maschinenbautechniker Joachim Gabelmann und der Ofenmeister im Kalkwerk Istein, Mark Oswald; aus Obereggenen kommen die neuen Kandidaten Jörn Stiefvatter (Kellermeister), Rolf Gabelmann (Bauingenieur) und Marcus Siegwolf (Automechaniker und Ortsvorsteher). Für Liel werden der Maurermeister Bodo Zimmermann und der Maschinenschlosser und Bauunternehmer Reinhold Maier kandidieren. Alle Bewerber wurden von den Stimmberechtigten einstimmig und ohne Enthaltungen gewählt.

Als einziger Ortsteil hat Mauchen für die Wahlen zum Ortschaftsrat Kandidatenlisten nach Fraktionen. Hier wollen für die CDU erneut Rolf Berner und neu Alexandra Wiedemann, die ehemalige Schlossverwalterin von Bürgeln, sowie der Polizeibeamte Gerrit Höveler am Ratstisch Platz nehmen. Die anderen Ortsteile werden mit reinen Personenlisten ohne Fraktionszugehörigkeit ihre Ortschaftsräte wählen.

Wahlbroschüre geplant

Um die Bürgerschaft über die Ziele der CDU in der Schliengener Kommunalpolitik zu informieren, soll es eine Broschüre geben. Die Themenliste ist umfangreich, wobei an fast allen Punkten das Attribut „zeitnah“ hängt. Gewünscht wird eine Optimierung des Bahnhofsareals einschließlich der Parkplätze und die Realisierung der Barrierefreiheit.

Von Bahnhof bis Schule

Weiter will sich die CDU für ein gemeinsames Feuerwehrhaus von Nieder- und Obereggenen einsetzen, die Erweiterung des Gewerbegebiets begleiten und die Innenverdichtung voranbringen. Weitere Themen sind die Kindergärten und Schulen in den Ortsteilen, die Breitbandversorgung, die Unterstützung der Vereine und der Ausbau einer „vernünftigen“ Straße von Schliengen nach Mauchen.

An der Versammlung hatte auch der Ehrenvorsitzende Karl Mannhardt teilgenommen, der viele Jahre lang für die CDU im Gemeinderat gesprochen hatte. Er lobte die große Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und ermunterte die, die nach der Wahl keinen Ratssitz bekommen haben, sich trotzdem weiter für das Gemeinwohl in Schliengen zu engagieren.

Kontinuität und Stabilität

Mannhardt erinnerte daran, dass es in den zurückliegenden 40 Jahren in Schliengen nur zwei Bürgermeister gab, was der Ortsentwicklung Kontinuität und Stabilität gebracht habe. Büchin bedankte sich bei allen, die sich für eine Kandidatur zur Verfügung gestellt hatten. „Ich war überrascht, wie einfach es war, die Liste zusammenzubekommen. Das war ein lockeres Spiel“, sagte er.

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