Schliengen Die Schule ist gut aufgestellt

Nicht nur an der Schliengener Hebelschule gelten strenge Corona-Regeln.Foto: Anlicker Foto: Weiler Zeitung

Die Schliengener Hebelschule ist für das am Montag beginnende neue Schuljahr gut aufgestellt. „Die Lehrerversorgung ist im grünen Bereich“, erklärt Rektor Andreas Schlageter auf Nachfrage unserer Zeitung. Auch was die Corona-Pandemie angeht, hat die Schule ja bereits vor den Ferien ausreichend Erfahrung mit der Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregeln sammeln können.

Von Alexander Anlicker

Schliengen. Die allgemeinen Hygieneregeln seine mittlerweile bekannt, es sei aber nach wie vor eine große Herausforderung, diese auch umzusetzen, sagt Schlageter. Dass die Schüler außerhalb der Klassenzimmer Alltagsmasken tragen müssen, sei ja hinreichend bekannt und mittlerweile auch selbstverständlich. Wichtigste Vorgabe sei es, Lerngruppen und Klassen zu definieren, die bestmöglich nicht durchmischt werden, erklärt der Schulleiter.

Ein großer Vorteil für die Hebelschule seien die vier getrennten Schulstandorte. Die Grundschule ist mit jeweils vier Klassen in Mauchen, Liel und Niedereggenen präsent. Versetzte Pausen sollen verhindern, dass sich die Klassen auf dem Schulhof vermischen.

Konsequenzen hat dies auch für die am Schulstandort Schliengen stattfindenden Randzeitbetreuung der Grundschüler. Hier werden die Gruppen entsprechend der jeweiligen Außenstellen eingeteilt, um eine Durchmischung zu vermeiden, erläutert der Schulleiter.

Mehr Aufwand ist im Sekundarbereich nötig, neuarligsche Stellen sind die Pausen- und Mittagszeiten. Hier ist Schlageter froh, dass der neue Pausenhof rechtzeitig zum Schulbeginn fertiggestellt ist. Dies habe den Vorteil, dass genügend Platz vorhanden ist, um für die jeweiligen Klassen entsprechende Aufenthaltsbereiche in den Pausen festzulegen.

Darüber hinaus galt es, Laufwege zu definieren, um Begegnungsverkehr zu minimieren.

Auswirkungen hat die Corona-Verordnung auch für Arbeitsgemeinschaften und Angebote im Rahmen der Ganztagsbetreuung. So wird es im kommenden, bis Februar dauernden Schulhalbjahr keine klassischen Arbeitsgemeinschaften geben. Die Angebote der Ganztagsbetreuung finden nach Jahrgangs- beziehungsweise Klassenstufen getrennt statt.

Neu ist auch, dass die Eltern am ersten Schultag eine „Erklärung der Erziehungsberechtigten über einen möglichen Ausschluss vom Schulbetrieb nach der Corona-Verordnung Schule und der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ abgeben müssen.

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