Schliengen „Kompetenter Mann“ in „spannender Zeit“

Zahlreiche Schliengener Bürger und Politiker aus umliegenden Gemeinden waren ins Bürger- und Gästehaus gekommen. Foto: Ingmar Lorenz

Schliengen - Unter viel Applaus verkündete Werner Bundschuh im gut gesuchten Schliengener Bürger- und Gästehaus das Ergebnis der Bürgermeisterwahl und beglückwünschte Christian Renkert zum Wahlsieg. Sein Dank ging aber auch an alle Kandidaten, betonte der scheidende Bürgermeister. „Der Wahlkampf ist keine leichte Zeit.“ Der Rückhalt der Familie sei daher besonders wichtig, so Bundschuh.

Christian Renkert erklärte, dass er sich auf die Arbeit als Schliengener Bürgermeister freue. „Aber auch schon der Wahlkampf war ein bunter Ideenwettbewerb.“ Daher habe Schliengen bereits von der Wahl selbst und dem Wahlkampf profitiert. Denn viele der gesammelten Ideen könne man Umsetzen, glaubt Renkert. Mit Blick auf die angestrebte Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten erklärte er: „Ich gehe davon aus, dass wir gut zusammenarbeiten werden.“

Simon Penner beglückwünschte Renkert zu seinem Wahlsieg. Zugleich freute sie sich über das eigene Abschneiden. „Viele Bürger werden trotzdem traurig sein, dass ich nicht Bürgermeisterin werde“, meinte Penner. Zugleich wolle sie ihre Arbeit auf Kreisebene nun umso intensiver fortsetzen. Und auch eine Kandidatur für den Schliengener Gemeinderat könne sie sich wieder vorstellen. Angesprochen auf den nun frei werdenden Bürgermeisterposten in Kandern winkt Penner ab: „Ich habe für Schliengen kandidiert.“

„Ich bin sehr dankbar“, erklärte Claus Weichel mit Blick auf die auf ihn entfallenen Wählerstimmen, aber auch die Wahlbeteiligung im Allgemeinen. „Der Wahlkampf war eine Lebenserfahrung für mich.“ Vor allem, weil er viele „nette, tolle Leute“ aus Schliengen kennengelernt habe. Der neue Bürgermeister werde sich mit komplexen Fragerstellungen auseinandersetzen müssen. Das habe der Wahlkampf gezeigt. Es gehe jetzt darum, dass die gemachten Versprechen auch umgesetzt würden.

Bad Bellingens Bürgermeister Carsten Vogelpohl betonte, dass sich in Kandern nun eine Lücke auftue, während in Schliengen gleichzeitig eine Ära zu Ende gehe. Gleichzeitig stellte Vogelpohl aber auch die Kontinuität heraus. Denn Schliengen habe mit Renkert einen kompetenten Bürgermeister gewählt. Sein Fazit: „Es wird eine spannende Zeit.“

Bundestagsabgeordneter Christoph Hoffmann erklärte, dass er die Zusammenarbeit, die er mit Bundschuh gepflegt hatte auch mit Renkert forsetzen wolle. „Ich werde alles tun, um Schliengen zu unterstützen.“

Landrätin Marion Dam-mann freute sich über die gute Wahlbeteiligung und den Wahlkampf. „Ich wünsche dem neuen Bürgermeister viel Kraft, Nerven und gute Ideen“, sagte die Landrätin, die auch die jahrelange Zusammenarbeit mit Renkert auf Kreisebene herausstellte. An diese wolle sie auch weiterhin anknüpfen.

Lesen Sie hier unseren Bericht zu Wahl und -ergebnis und hier unseren Kommentar.

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