Schliengen Musikverein sorgt für proppenvollen Rathausplatz

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Schon zum Festauftakt waren die Tische auf dem Obereggener Rathausplatz voll besetzt. Foto: Jutta Schütz

Schliengen-Obereggenen (jut). Nach drei Jahren gab es bei schönstem Sommerwetter wieder ein Dorffest in Obereggenen. Die Bürger hatten sichtlich auf das Fest gewartet – schon von Beginn an war es auf dem Platz vor dem Obereggener Rathaus proppenvoll. Das freute den Veranstalter, den Musikverein Eggenertal, der mit dem Jugendorchester „Joe“ und dem Aktivorchester ein tolles Platzkonzert bot.

Volle Tische

Ehrenvorsitzender Jürgen Keim begrüßte das Publikum. Er freute sich über den „prall gefüllten Rathausplatz“. Nicht nur an den Tischen war es voll, sondern auch im Hintergrund hatten die Helfer am Grill, an der Fritteuse und am Getränkeausschank gut zu tun, denn es hatten sich schon längere Schlangen gebildet.

Keine leichten Jahre

Keim berichtete, dass die drei vergangenen Jahre dem Verein arg zu schaffen gemacht hätten. Nichts oder wenig sei gegangen. „Wir sind froh, dass Ihr jetzt alle gekommen seid“, kommentierte er an die Gäste gerichtet. Ein besonderer Dank ging an Daniela Roth, „die im Vorfeld für das Fest einen riesigen Einsatz gezeigt hat“.

Was nach drei Jahren Dorffest-Abstinenz indes erst im Nachhinein auffiel, war die Tatsache, dass die Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus mit Tischen und Bänken verstellt war. „Also Leute, im Fall eines Alarms setze ich auf eure Sportlichkeit und dass sich schnell jeder Tische und Stühle greift und alles wegräumt“, informierte Keim.

Viel Beifall

Dann legte das Jugendorchester mit Dirigentin Jennifer Krause los. Viel Beifall gab es für „Siyahamba“, „Dance Suite on a Theme“, „Pirates of Rock“ und „Smoke on the Water“. Als Zugabe spielten die jungen Musiker einen Titel von Freddy Mercury. Einen kleinen Sonderauftritt hatten die Flötistinnen Julia, Johanna und Linda.

Vielfältiges Programm

Das Aktivorchester mit Dirigent Thomas Moritz hatte ein bunt gemischtes Programm aus traditionellen und modernen Stücken zusammengestellt, das von Polka über Märsche und Evergreens bis hin zu Rock und zur ukrainischen Nationalhymne und europäischen Hymne „Ode an die Freude“ reichte. Gestartet wurde schwungvoll mit der „Böhmischen Liebe“. Für mächtig Stimmung auf dem Platz sorgten Titel von Helene Fischer und Andreas Gabalier.

Tierische Neugierde

Ein Blick der Gäste ging immer wieder hoch zum Storchennest – denn drei neugierige Jungstörche schauten ständig über den Nestrand, als ob sie sich fragen würden, was denn dort auf ihrem Hausplatz eigentlich los sei.

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