Schliengen Was kommt nach dem Abschluss?

Mit „Abstand“ feierten kürzlich die Neunt- und Zehntklässler der Schliengener Hebelschule ihren Abschluss Foto: zVg

Schliengen - „Mit Abstand die Besten!“ lautete das Motto der Hebelschüler, die in diesem Jahr in Schliengen an der Gemeinschaftsschule ihren Abschluss machten. Im wahrsten Sinne des Wortes wurde getreu des Abschlussmottos im kleinen Rahmen und entsprechend der Hygienevorschriften gefeiert, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Insgesamt 16 Schüler der neunten Klasse, die mit dem Hauptschulabschluss in der Tasche die Schule verlassen, und 23 Schüler, welche die Realschulabschlussprüfung absolviert haben, gehen nun neue Wege. Wie blicken die Jugendlichen wenige Wochen danach jetzt im Sommer auf ihre Schulzeit zurück und was haben die Absolventen nun vor? Die erfolgreichen Realschülerinnen Anna Ruf, Judith Siehl sowie Selina Meyer berichten.

Anna Ruf aus Müllheim, 16 Jahre: „Die vergangenen Jahre waren eine Zeit, die ich nicht so schnell vergessen werde. Ich habe an der Hebelschule viele neue Leute kennengelernt.

Benjamin Heitz und Maybritt Bazan sind tolle und engagierte Lehrer, die mich, wie viele andere Lehrer, in den vergangenen Jahren begleitet haben. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben, uns gut auf unseren Abschluss vorzubereiten. Wir haben sehr viel mit ihnen erlebt. Wir waren am Schluchsee im Naturcamp und wir sind gemeinsam auf Abschlussfahrt gefahren. Wir sind als Klasse in diesen Jahren sehr zusammen gewachsen. Wir hatten eine großartige Zeit zusammen. Unsere Abschlussfeier war trotz der Umstände sehr schön. Es gab eine Zeugnisübergabe und Rektor Andreas Schlageter hat eine Rede gehalten. Unsere Lehrer haben noch einige nette Worte an uns gerichtete. Die Abschlussfeier soll allerdings nicht das Ende unserer Klassengemeinschaft sein. Ich bin mir sicher, dass wir uns in Zukunft nicht aus den Augen verlieren werden. Wir werden uns über den Weg laufen oder wir kommen unsere Lehrer mal besuchen. Ich hoffe, dass meine zukünftige Schulzeit am Beruflichen Gymnasium genauso schön wird, wie die an der Hebelschule in Schliengen. Außerdem hoffe ich, dass ich weiterhin so engagierte Lehrer bekomme und dass ich dort neue Freunde kennenlerne.“

Judith Siehl aus Müllheim, 16 Jahre: „Die Abschlussfeier war eine schöne Veranstaltung, trotz der Einschränkungen durch die Hygienemaßnahmen wegen Covid-19. Alle Schüler, Eltern und Lehrer mussten mit Abstand sitzen und auch Mund-Nasen-Maske anziehen. Die Feier war ziemlich kurz gehalten – im Gegensatz zu den anderen Abschlussfeiern der vergangenen Jahre. Trotzdem war es eine kleine, aber feine Verabschiedung. Wir haben einzeln die Zeugnisse überreicht bekommen und standen zuletzt – mit Abstand – zusammen auf der Bühne. Wir konnten uns somit von der Schulleitung und den Lehrern verabschieden. Obwohl es nicht die Verabschiedung war, die wir uns gewünscht hatten, kam der Spaß nicht zu kurz. Ich werde die Hebeschule vermissen, da ich für mein späteres Leben viel gelernt habe und mitnehmen werde, so zum Beispiel einen richtig tollen Freundeskreis. Außerdem werde ich vieles, was mir in den Jahren an der Hebelschule vermittelt wurde, für meinen weiteren Lebensweg verwenden können. Dafür danke ich allen.“

Selina Meyer aus Hügelheim, 16 Jahre: „Meine Zeit an der Hebelschule wurde durch viele schöne Erlebnisse geprägt. Ich hatte das Glück, diese sechs Jahre mit einer tollen Klasse und tollen Lehrern verbringen zu dürfen. Wir haben uns zu einer starken Klassengemeinschaft zusammengeschweißt und viele Ereignisse so immer zu etwas Schönem gemacht. Ich konnte so vieles mitnehmen und Neues dazu lernen. Wir durften als Klasse auch die Verantwortung für manche Projekte, wie die Schulkleidung, übernehmen. Durch alle Lehrer, Eltern und andere Personen wurde es möglich, das Ziel, einen erfolgreichen Schulabschluss, zu erreichen. Meine Schulzeit an der Hebelschule ist beendet und ich gehe mit vielen Erfahrungen, Erinnerungen und Tipps in meine Ausbildung als Foto- und Medientechnische Assistentin.“

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