Schliengen Zum Herzstück der Region

Bei der Einweihung des neu beschilderten Bürgelnrundwegs (v.l.): Schliengens Bürgermeister Werner Bundschuh, Melanie Vollmer, Leiterin der Schlossverwaltung von Bürgeln, Berthold Schmitz, Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Kandern, Claudia Röder, Leiterin der Tourist-Information Kandern, Wanderführerin Ursula Schmiedlin, Kanderns Bürgermeister Christian Renkert, Barbara Gediehn, zweite Vorsitzende des Schwarzwaldvereins, und Rainer Schmiedlin, Wegewart. Foto: Claudia Bötsch

Schliengen-Obereggenen - Auf Initiative des Schwarzwaldvereins Kandern wurde der Bürgelnrundweg neu beschildert. Die Route verbinde das Wandern mit dem Herzstück der Region, freute sich Kanderns Bürgermeister Christian Renkert bei der offiziellen Einweihung.

Sofort „Feuer und Flamme“ von dem Projekt war auch sein Schliengener Amtskollege Werner Bundschuh. „Nach Bürgeln führen zu wenige Wege.“ Umso mehr begrüße er die Wanderroute, deren Höhepunkte das Barockschloss Bürgeln und die Ruine Sausenburg bilden.

Den Bürgelnweg gibt es schon lange. Allerdings war der Weg zuletzt nicht mehr zu finden, berichtete Berthold Schmitz, Vorsitzender des Kanderner Schwarzwaldvereins. Die Holzschilder waren schwer in die Jahre gekommen, und es waren zu wenige, schilderte er den Handlungsbedarf. Darüber hinaus seien die Farbpunkte an den Bäumen verschwunden gewesen. Deshalb habe man vor rund zwei Jahren die Idee aufgegriffen, den Weg neu zu beschildern.

Bei der Kanderner Stadtverwaltung ist das Projekt dann auf offene Ohren gestoßen.

Neben der neuen Beschilderung hat der Schwarzwaldverein auch an zwei Stellen Änderungen der Wegführung vorgenommen. Neu ist nun die Rundführung ums Schloss, erläuterte Schmitz. Hier biete sich auch ein direkter Abstecher zum Schloss an.

Die neuen Schilder zeigen das Emblem von Schloss Bürgeln – sie sind in Anlehnung an die Autobahntafeln entstanden, die auf Kulturdenkmäler hinweisen. Zudem weisen gelbe Rauten den Weg.

Darüber hinaus wurden drei Tafeln aufgestellt: Am Bahnhof und am Blumenplatz in Kandern sowie auf der St. Johannis-Breite. „Das sind auch die möglichen Startpunkte“, meinte Renkert. Dort seien auch Parkplätze vorhanden.

„Der Schwarzwaldverein hatte viel Arbeit damit“, lobte der Kanderner Bürgermeister das Engagement der Ortsgruppe und dankte allen Akteuren.

Die Stadt Kandern hat die Tafeln und die Schilder finanziert. Die Materialkosten betrugen rund 4500 Euro. Vom Naturpark Südschwarzwald gab es einen Zuschuss. Dazu kamen 1500 Euro für den Flyer, den Claudia Röder, Leiterin der Tourist-Information Kandern, gemeinsam mit der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins entworfen hat. Hier beteiligt sich die Gemeinde Schliengen mit einem Zuschuss.

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