Schönau 110 Schuhkartons gepackt

Das Gymnasium Schönau hat sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt.Foto: Ann-Sophie Becker Foto: Markgräfler Tagblatt

Schönau (asb). Einen kleinen Schuhkarton mit Geschenken befüllen und an einer Sammelstelle abgeben: Was in einem Wohlstandsland wie Deutschland nicht viel Arbeit ist, kann Kindern aus armen Verhältnissen eine große Freude bereiten. Genau das macht die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ seit über 25 Jahren.

Sie wurde von der Hilfsorganisation „Samaritan`s Purse – die barmherzigen Samariter“ ins Leben gerufen. Mittlerweile konnten sich dank dieser Aktion weltweit mehr als 150 Millionen Kinder an Weihnachten über ein Geschenk freuen.

Freude bereiten und helfen: das ist es, was auch Philipp Bödingmeier, Lehrer am Gymnasium Schönau, durch die schwere Corona-Zeit erst recht machen wollte. Seine Idee, eine Abgabestelle für diese Schuhkartons am Gymnasium einzurichten, stieß in der Fachschaft Religion auf große Zustimmung. Auch die Schülermitverwaltung (SMV) reagierte positiv auf die Idee, und so bildete sich ein großer Arbeitskreis, der half, die Idee in die Tat umzusetzen. Insgesamt haben die Schüler des Gymnasiums allein oder in Gruppen 110 Schuhkartons gepackt, mit dem Ziel, Kinder aus armen Verhältnissen durch ein kleines Geschenk glücklich zu machen.

„Ein gefüllter Schuhkarton mit nützlichen und schönen Dingen ist für ein Kind, das Not leidet oder noch nie beschenkt worden ist, ein Zeichen der Liebe und Hoffnung. Etwas, das im Kind eine Zuversicht auslöst, die vorher nicht da war“ sagt Irmhild Bärend, die Gründerin von „Weihnachten im Schuhkarton“ im deutschsprachigen Raum. Es geht bei „Weihnachten im Schuhkarton“ also nicht primär um den materiellen Wert der Geschenke, sondern um die Hoffnung, die durch sie ausgedrückt wird.

Neben den Kartons wurden auch zahlreiche Spendengelder zur Unterstützung gesammelt. Beschenkt werden osteuropäische Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Nachdem die Kartons in der Schule gesammelt wurden, wurden sie bei Wulf Künzel abgegeben, der sich bereit erklärt hatte, eine Sammelstelle für die Schuhkartons einzurichten. Von dort aus werden die Geschenke durch freiwillige Helfer auf ihre Reise nach Osteuropa geschickt.

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