Schönau Beim Schwimmbad ist noch alles offen

Kann das Schönauer Freibad in dieser Saison Besucher empfangen? Darauf gibt es derzeit noch keine Antwort. Foto: Archiv Foto: Markgräfler Tagblatt

Schönau (pele). Aktuelle Zahlen zur Corona-Situation gab Bürgermeister Peter Schelshorn am Montagabend bei einer Videokonferenz mit den Gemeinderäten bekannt. Derzeit gebe es 18 akute Corona-Infektionsfälle im Gebiet des Gemeindeverwaltungsverbands Schönau. Von bisher 32 Infektionsfällen seit Ausbruch der Viruserkrankung seien zwölf geheilt worden. Zwei Bewohner des Verbandsgebiets sind verstorben. In 39 weiteren Fällen wurden bisher Quarantänemaßnahmen eingeleitet; bei 18 Personen dauert diese Situation noch an.

Schelshorn teilte weiter mit, dass der Schulbetrieb am Gymnasium Schönau am 4. Mai wieder startet, und zwar zunächst mit den Abiturjahrgängen. Die Schüler sollen großflächig im Gebäude verteilt werden. Schulleiter Jörg Rudolf sei zuversichtlich, dass die notwendige Organisation gestemmt werden könne. In der Grundschule werde es bis auf Weiteres noch keinen Schulbetrieb geben. Die Notfallbetreuung für Kinder werde künftig auch auf die Klassenstufen 5 bis 7 des Gymnasiums ausgedehnt, berichtete Schelshorn. Bisher allerdings werde diese in Schönau nur in geringem Ausmaß in Anspruch genommen, und zwar ausschließlich für Kindergartenkinder, nicht für Schüler.

Gelockert werden soll die Situation im Rathaus. Künftig werde man dessen Türen wieder für vereinbarte Termine öffnen, teilte der Bürgermeister mit. Man habe die jüngste Vergangenheit, in der kein Besucherverkehr möglich war, genutzt, um etwa im Kassenbereich bauliche Schutzmaßnahmen einzurichten. Gleichwohl werde man auch in nächster Zukunft versuchen, die Bedürfnisse der Bürger soweit wie möglich auf elektronischem Wege zu befriedigen.

Nach wie vor sei zum Freibad keine klare Aussage möglich, so Schelshorn, der darauf verwies, dass der ursprüngliche Öffnungstermin am 9. Mai „illusorisch“ sei. Frühestens im Juni sei ein Badbetrieb denkbar. Allerdings warte man aktuell auf ein entsprechendes Papier des Sozialministeriums, in dem die Thematik Freibäder behandelt wird und in dem steht, „was möglich wäre und was nicht“. Hierbei gehe es um Fragen, die auch andernorts immer wieder auftauchen, etwa in Bezug auf Einlasskontrollen und Sicherheitsabstände.

„Ich weiß, dass viele hoffen, dass das Bad seine Türen öffnet, aber ich kann derzeit nicht sagen, ob das dieses Jahr überhaupt möglich sein wird“, bekannte Peter Schelshorn. Er sehe jedenfalls bei dem Thema viele kritische Fragezeichen. Klar sei, dass sich Schönau mit anderen Kommunen im Wiesental bis hin zu Steinen absprechen werde, wie man bei diesem Thema verfahren könne.

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