Schönau Besonderheiten des Belchen

Markgräfler Tagblatt
Die frisch gebackenen Junior-Ranger waren in der Belchenregion unterwegs. Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Ferienprogramm: Zwölf Kinder legten Abzeichen zum Belchen-Junior-Ranger ab

Schönau. „Werde Junior-Ranger“, hieß es kürzlich bei einer Veranstaltung des Kinderferienprogramms, die über die Schwarzwaldregion Belchen angeboten wurde.

Aufgrund des schlechten Wetters war zunächst unklar, ob die Veranstaltung unter der Leitung von Bernd Tochtermann stattfinden konnte.

Doch da die zwölf teilnehmenden Kinder und sechs Erwachsenen sehr motivierte waren, wurde der Belchenstreifzug gewagt.

Zwar hörte der Regen auf, allerdings zog dichter Nebel auf. Tochtermann nutze die Wetterlage, um zu verdeutlichen, dass der Schwarzwald bei extremen Wetterbedingungen auch heute noch gefährlich sein kann.

Gerastet wurde zum ersten Mal auf dem Hägstutzfelsen. Dabei konnten die Kinder die imposanten Nebelschwaden und „Hexenkesseln“ bestaunen.

Nach dem Entdecken und Kennenlernen zahlreicher Besonderheiten der Belchenflora und -fauna sehen alle Teilnehmer den Belchen mit anderen Augen, denn es gab viel Erstaunliches zu entdecken: Zahlreiche alpine Pflanzen und Tiere gaben Rätsel auf, da die Alpen für eine „normale“ Verbreitung bis zum Schwarzwald zu weit entfernt sind. Nur wenn man über die letzte Kaltzeit Bescheid weiß, ist dieses Phänomen plausibel zu erklären. Aber auch neben den alpinen Besonderheiten wartete der Belchen mit vielen Besonderheiten auf, die die Ranger-Anwärter kennlernen und später auch mit Beispielen bei einer kleinen theoretischen und praktischen „Prüfung“ benannten.

Zum Abschluss wurden noch Würstchen gegrillt, bevor die Kinder stolz ihr erworbenes Abzeichen in Empfang nahmen.

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