Schönau Bis zu 30 Prozent effizienter

Das Umspannwerk Schönau hat einen neuen Leistungstransformator erhalten.Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Im ED Netze-Umspannwerk Schönau arbeitet jetzt ein neuer 110/20-kV-Leistungstransformator. Die Erneuerung eines alten Transformators wurde notwendig, da er seine technische Nutzungsdauer erreicht hatte. Mit einer Nennscheinleistung von bis zu 40 MVA ist der neue Transformator leistungsstärker als der alte Trafo.

Schönau. Der Umbau der Anlage erfolgte im laufenden Betrieb. Ein zweiter Transformator im Umspannwerk sicherte in dieser Zeit die Stromversorgung des gesamten oberen Wiesentals, unter anderem der Städte Schönau und Todtnau sowie der Gemeinde Utzenfeld, heißt es in einer Pressemitteilung von ED.

 „Der neue Leistungstransformator arbeitet bis zu 30 Prozent effizienter als sein Vorgänger und ist dabei sehr viel leiser“, sagt Markus Linder, Leiter Hochspannungsanlagen- und Sekundärtechnik bei ED Netze.

 Die ED Netze GmbH investierte rund 500 000 Euro in den neuen Transformator. Gefertigt wurde das 60-Tonnen-Schwergewicht im Trafowerk in Ljubljana/Slowenien. Der alte Transformator wurde demontiert und zum fach- und umweltgerechten Entsorgen einer Spezialfirma übergeben. Im Zuge der Erneuerung haben die Fachexperten der ED Netze die Schutz- sowie Traforegler-Technik auf den Stand gebracht. Anschluss und Inbetriebnahme haben die Mitarbeiter ebenfalls übernommen.

 Mit dem neuen Transformator investiere die ED Netze GmbH weiter in die Versorgungssicherheit der Region oberes Wiesental und sichere so die Stromversorgung der nächsten Jahrzehnte, schreibt das Unternehmen. Dabei trage man auch dem steigenden Leistungsbedarf Rechnung.

Was geschieht im Umspannwerk?

Für eine möglichst verlustarme Übertragung der elektrischen Energie von den Erzeugungsanlagen zu den Umspannwerken wird der Strom mit einer Spannung von 110 000 Volt auf die Reise geschickt. In den Umspannwerken wandeln Leistungstransformatoren die Spannung auf 20 000 Volt um. Von dort fließt der Strom über Ortsnetzstationen und Kabel zu den einzelnen Haushalten. Der Strom kommt mit 400 Volt bei den Haushalten an und am Ende mit 230 Volt aus der Steckdose. 

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