Schönau Bunter und eigenwilliger Stil

Bernd Götz vor einem Bild des Schönauer Rathauses. Foto: Ulrike Jäger

Schönau - Zu einer Ausstellungseröffnung mit Bildern von Bernd Götz hatte der Förderverein Klösterle ins kleine, feine Museum an der Wiese in Schönau eingeladen. Der gebürtige Franke zeigt hier rund 30 seiner Bilder. Hildegard Seger, die im Namen des Vereins begrüßte, freute sich über das große Interesse bei den zahlreich erschienenen Gästen.

Die Gemäldeausstellung umfasst Öl- und Acrylbilder in verschiedenen Größen und mit sehr vielfältigen Motiven. So sind sowohl Schwarzwälder Motive als auch Tiere oder Landschaften zu sehen, allesamt in kräftigen Farben in Öl auf Leinwand oder Acryl auf Holz gestaltet.

Bernd Götz ist in Unterfranken als Sohn eines Handwerkers mit künstlerischer Ader groß geworden, von seinem Vater habe er wohl die Liebe zur Malerei geerbt, wie er in seiner Ansprache berichtete. Nach dem Abitur machte Götz zunächst eine Lehre als Edelsteinfasser und wechselte bald von der Schmuckbranche zum Management in verschiedenen Industriebetrieben. Arbeiten aus seiner Edelsteinfasserzeit sind in der Ausstellung im Klösterle ebenfalls ausgestellt.

Seit dem Jahr 2004 beschäftigt er sich wieder mehr mit der Malerei, hier bevorzugt er mittlerweile die Ölmalerei, angefangen hat er mit Aquarell- und Acrylmalerei. Äußerst farbenfroh und mit kräftigem Strich kommen seine Bilder daher. So sind das Schönauer Rathaus oder die Kirche bunt und in eigenwilligem, gefälligem Stil, der an Hundertwasser erinnert, ebenso zu sehen wie Kamele in Tunesien, wo er sich beruflich aufhielt. „Ich setze mich aber nicht unbedingt in die Natur mit Leinwand und Pinsel, um zu malen“, sagt er, vielmehr arbeite er hauptsächlich nach Motiven, die er selbst fotografiert oder in Büchern entdeckt hat.

Afrika ist ein Thema genauso wie der Bauernhof im Schwarzwald oder eine Städteansicht von Seligenstadt bei Frankfurt, Porträts von Rockstars oder Sonnenuntergänge.

Seit vier Jahren lebt Bernd Götz, der auch Kunstkurse besucht hat, in Schönau. Auch ein Porträt seiner Frau Renate, die aus Schönau stammt, ist in der Ausstellung zu sehen sowie eine Videopräsentation über die Entstehung der Arbeiten und frühere Entwürfe und Zeichnungen.

Die Ausstellung ist jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen, und zwar am heutigen Donnerstag, 23. Mai, Sonntag, 26. Mai, sowie Donnerstag, 30. Mai, und Sonntag, 2. Juni. Der Eintritt ist frei.

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