Schönau Eine Woche gemeinsam unterwegs

Die Ortsgruppen Schönau und Todtnau des Schwarzwaldvereins verbrachten zusammen eine Wander- und Kulturwoche im Erzgebirge. Foto: zVg

Schönau/Todtnau - Die beiden Schwarzwaldvereine Schönau und Todtnau haben eine gemeinsame Wander- und Kulturwoche im Erzgebirge unternommen. Zum ersten Mal in der Geschichte beider Wandervereine wurde ein Projekt gemeinsam bewältigt.

Die 25-köpfige Wandergruppe startete mit einem bequemen Reisebus die lange Reise nach Tannenberg bei Annaberg, wo sie eine gute Bleibe für die nächsten sieben Tage erwartete.

Die erste Tour startete bei der Greifenbachmühle, von wo aus es entlang des Röhrgrabens zu den üppigen Greifensteinen ging. Weiter ging es über den prächtigen Greifenbachweiher nach Geyer, wo das Turm-Museum und die Binge, ein spektakulärer Stolleneinbruch, besichtigt wurden.

Am zweiten Tag stand das Kulturelle in Vordergrund. Mit der Bergmannsbahn ging es tief in den Markus-Röhling-Stollen. Danach konnte man die Geschichte dieser Region beim Besuch des Frohnauer Hammers, der Schnitzerstube und der Klöppelstube kennenlernen. Nach der Mittagspause erlebte man eine lehrreiche Stadtführung durch die hübsche Kleinstadt Annaberg. Der Tag wurde in fröhlicher Stimmung mit einem Grillabend, begleitet von der Zweimannkapelle „Die Ranzen“, beendet.

Der dritte Tag war eine Mischung zwischen Bergwandern und Kultur. Mit der historischen Fichtelbergbahn fuhr man von Cranzahl bis nach Oberwiesental. Ein Teil der Gruppe erklomm den noch schneebedeckten Fichtelberg. Nach der Mittagspause im schönen Berggasthaus lief man vorbei an den berühmten Flug- und Sprungschanzen zurück zum Startpunkt.

Der vierte Wandertag bescherte erlesene Ausblicke und Eindrücke. Mit dem Bus ging es nach Königstein an der Elbe und weiter nach Pfaffendorf, wo man einen spektakulären Aufstieg zum Pfaffenstein in Angriff nahm. Stufe für Stufe, manchmal auf Eisenleitern und durch ein extrem enges Nadelöhr erreichte man die östliche Spitze. Unter blauem Himmel konnte man das gesamte Elbsandsteingebirge und die nahliegenden malerischen Täler bestaunen. Der Abstieg war genau so spektakulär. Der unvergessliche Wandertag endete mit einer einstündigen Rundwanderung um die Festung Königstein, mit prächtigen Ausblicken auf die Elbe und die Bastei.

Am fünften Tag war wieder eine Mischung aus Wandern und Kultur angesagt. Auf dem König-Albert-Turm in Beierfeld-Grünhein genoss man einen fantastischen Rundblick über das gesamte Erzgebirge. Nach der Rundwanderung auf dem Panoramaweg besuchte man die Miniaturwelt Heimatecke in Waschleithe mit den bedeuteten Gebäuden, historischen und touristischen Orten der Region. Danach erforschte man Schwarzenberg, die Perle des Erzgebirges.

Den letzten Tag verbrachte man in Tschechien. In Bozi Dar (Gottesgab), der höchst gelegenen Stadt Mitteleuropas, machte man bei eisigem Wind und Schneetreiben eine schöne und interessante Rundtour. Die Wanderwoche wurde mit einem gemütlichem Beisammensein beschlossen.

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