Schönau Fördermittel für Pläne vor Ort

Die Förderprojekte tragen zum Erhalt der Landschaft im Biosphärengebiet Schwarzwald bei. Foto: Clemens Emmler Foto: Markgräfler Tagblatt

Der Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald hat kürzlich in einer Videokonferenz unter Leitung von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Entscheidung über die Förderperiode 2021 getroffen. Mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg werden zwölf Projekte in der Gebietskulisse ermöglicht.

Oberes Wiesental . Die Vorhaben reichen von der Landwirtschaft über Tourismus, Naturschutz bis zu Bildung und Kultur. „Als international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung leistet das Biosphärengebiet Schwarzwald wertvolle Unterstützung in einer wirtschaftlich unsicheren Lage und initiiert Investitionen direkt in der Region. Das Förderprogramm des Landes ermöglicht es kreativen und rührigen Menschen in Vereinen, Betrieben und Kommunen, ihre Pläne tatkräftig umzusetzen“, erklärte die Vorsitzende des Lenkungskreises, Regierungspräsidentin, Bärbel Schäfer, und freute sich über die große Bandbreite der Vorhaben.

Gefördert werden unter anderem die Ausstattung eines Biosphärenklassenzimmers in der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental, die ökologische Aufwertung eines ehemaligen Schwimmbads zu einem Naturteich in Häusern, eine Veranstaltungsreihe „Wald-Wasser-Boden im Klimawandel“ in Häusern, ein Kinderwanderweg in Dachsberg, ein Mobilitätskonzept für das Kleine Wiesental, ein didaktisches Arboretum zu alten Apfelsorten in Zell, Streuobstpflanzungen im Zeller Bergland sowie landwirtschaftliche Maschinen zur Landschaftspflege.

Insgesamt lagen dem Lenkungskreis in diesem Jahr 16 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 385 000 Euro zur Entscheidung vor. Die Vorauswahl durch die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets fand anhand eines Kriterienkatalogs und mit einer breiten Beteiligung von Bürgern, Behörden sowie des Beirats statt.

 Die befürworteten Förderprojekte im Einzelnen: Didaktisches Arboretum zu alten Apfelsorten, Zell: 5620 Euro (zweijähriges Projekt); Ausstattung eines Biosphärenklassenzimmers in der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental: 42 360 Euro; Insektenschonende Doppelmesserbalken-Mahd, Aitern: 11 480 Euro;  Streuobst-Baumpflanzungen, in Zell: 1350 Euro; Reihe Wald-Wasser-Boden im Klimawandel, Häusern: 29 360 Euro; Anschaffung eines Landschaftspflegegeräts, Bernau: 18 480 Euro; Ökologische Aufwertung eines ehemaligen Schwimmbads zu einem Naturteich, Häusern: 33 320 Euro;  Motormäher mit Messerbalken, Zell: 18 420 Euro;   Doppelmessermähwerks, St. Blasien: 3900 Euro; Mobilitätskonzept „Mobil im Tal leben – im Tal bleiben“, Kleines Wiesental: 8930 Euro;  Kinderwanderweg „Dachsweg“, Dachsberg: 14 810 Euro (zweijähriges Projekt);  Hangspezialmaschine, Aitern: 18 880 Euro.

Fünf Projekte werden derzeit als mögliche „Nachrücker“ geführt. Die Geschäftsstelle sieht auch für diese Projektanträge noch alternative Fördermöglichkeiten.

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