Schönau Großprojekt des GVV ist auf einem gutem Weg

Die Verbandsvertreter begutachteten den Baufortschritt des Großprojekts Mehrzweckhalle in Schönau.Foto: Peter Schwendele Foto: Markgräfler Tagblatt

Schönau (pele). Der Bau der neuen Mehrzweckhalle des Gemeindeverwaltungsverbands in Schönau ist auf einem guten Kurs. Dies erfuhr eine kleine Gruppe geladener Funktionsträger bei einer Zusammenkunft am Donnerstagabend auf der Baustelle. Traditionell wurde anlässlich der Fertigstellung der Dachkonstruktion ein Richtfest abgehalten; aufgrund der Corona-Pandemie handelte es sich allerdings lediglich um ein „Richtfest light“, wie Verbandsvorsitzender Peter Schelshorn betonte.

So wurde zwar nicht im eigentlichen Sinne gefeiert, aber dem Zeremoniell dennoch Genüge getan. Zwei Zimmerleute der ausführenden Firma aus Staufen kletterten aufs Dach des neuen Gebäudes und gaben einige Verse zum Besten, bevor sie, wie es die Tradition verlangt, ihre geleerten Gläser auf dem Grund zerschmetterten.

Auch in von der Pandemie geplagten Tagen versage man sich den Richtspruch nicht, meinten die Zimmermänner, priesen den Bau und seine vielfachen Zwecke und mahnten unter anderem: „So soll dann auch in kommenden Jahren ein jeder so mit der Halle verfahren, wie man mit seinem Eigen verfährt, indem man`s bewahrt, erhält und verehrt.“

Diese Aussichten dürften allen Verbandsvertretern, die danach das bisher Geschaffene unter die Lupe nahmen, zusagen. Architekt Jürgen Moser zeigte sich mit dem Baufortschritt uneingeschränkt zufrieden. Ziel sei es gewesen, bis zum Sommer die Dachkonstruktion fertiggestellt zu haben. Auch der nächsten Etappe, die darin besteht, bis November das ganze Gebäude dicht zu bekommen, um danach die Innenarbeiten angehen zu können, sieht der Architekt optimistisch entgegen.

Verbandschef Schelshorn bedankte sich bei allen, die bisher einen Beitrag zu dem Projekt geleistet haben. „Bis hierher ist tolle Arbeit geleistet worden“, sagte der GVV-Vorsitzende. Mittlerweile sind rund 90 Prozent der Arbeiten an dem Bauwerk vergeben. Man liege aktuell um etwa viereinhalb Prozent über der ursprünglichen Kostenschätzung, so Schelshorn. Am Ende werde das Großprojekt wohl rund neun Millionen Euro kosten. Der Verbandsvorsitzende rechnet damit, dass der Bau im Frühsommer 2021 fertiggestellt sein wird.

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