Schönau Halle: Nur eine Einsparung

Markgräfler Tagblatt, 10.08.2018 17:03 Uhr

In der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands Schönau am Donnerstag stimmten die Mitglieder über die Einsparpotentiale für die geplante neue Mehrzweckhalle ab. Diese waren vom Bauausschuss empfohlen worden.

Schönau (vw). Über die Einsparungen hatten die einzelnen Gemeinden bereits eigene Beschlüsse gefasst, die dann in der Verbandsversammlung vereint wurden. Demnach brauchte es vier Gemeinden und insgesamt mindestens 31 Stimmen, um die Mehrheit zu erreichen. Demnach reichten 15 Ja-Stimmen nicht, um die Stahlträger durchzusetzen, es bleibt bei Holzfachwerkträgern. Auch das Trapezblech (statt Holzholkastenprofile) wurde abgelehnt. Auf den Dachüberstand wird man ebenfalls nicht verzichten. Die Teleskoptribüne bleibt mit 280 Sitzplätzen so groß wie geplant; mit 17 Stimmen konnte sich die Einsparung mit einer kleineren Tribüne mit 190 Sitzplätzen nicht durchsetzen.

Lediglich auf den mittleren Trennvorgang, und somit auch auf eine Leuchtenreihe, wollen die GVV-Gemeinden verzichten. 59 Stimmen gab es für die Einsparung, die rund 35 000 Euro ausmacht.

Die Verbandsversammlung votierte auch für die komplette Videoüberwachung. Eine Einsparung wäre das Anbringen der Verkabelung gewesen, mit der Möglichkeit die Videoüberwachung später zu realisieren.

GVV-Vorsitzender Peter Schelshorn machte in der Sitzung nochmals deutlich, wie wichtig die Videoüberwachung sei. „Diese macht Sinn, wir haben just in diesem Bereich zwei Brandstiftungen gehabt“, so Schelshorn. Auch in Sachen Datenschutz habe man das Vorhaben geprüft und es sei zulässig, betonte Schelshorn.

Somit hat die GVV-Sitzung den Antragstellung für den Bauantrag einstimmig beschlossen und darin das Einsparpotential des mittleren Trennvorhangs berücksichtigt.

Der Zeitplan: Am 10. September soll die nächste Planungssitzung zum Bau der neuen Mehrzweckhalle stattfinden. Bis dahin soll alles Schriftliche ausgearbeitet werden, so Schelshorn. Der Bauantrag soll noch in diesem Quartal gestellt werden, so dass der Bau noch im ersten Quartal des neuen Jahres weiter auf den Weg gebracht werden könne. Die Bauzeit betrage laut Architekt 15 bis 28 Monate, so Schelshorn. Somit rechne man mit einer Fertigstellung zum Jahresende 2020 oder zum Jahresbeginn 2021.

Schelshorn informierte nochmals darüber, dass die Stadt Schönau das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellt und diese Regelung – wie bereits bei der jetzigen Halle – in der Satzung des GVV festgeschrieben wird.

Der Verbandsvorsitzende informierte über zwei neue Mitarbeiterinnen, die zum 1. September in der GVV-Verwaltung ihren Dienst aufnehmen: Marisa Reith und Anja Strohmeier.

 
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