Schönau „Jeder zehnte Bürger könnte einen Stuhl bezahlen“

Markgräfler Tagblatt, 13.07.2018 17:32 Uhr

Schönau (vw). In der Fragerunde bei der Bürgerinformationsveranstaltung zur neuen Mehrzweckhalle in Schönau nutzten die Bürger und anwesenden Gemeinderäte die Chance, die Planer zu befragen.

Thomas Wind, Gemeinderat aus Tunau, gab zu Bedenken, dass, wenn man nun über Einsparungen entscheide, es teurer werde, diese Dinge nachträglich dann doch noch einzubauen. Auch Mechthild Münzer, Gemeinderätin aus Schönau, sagte, dass alle Einsparungen mit der Optik zu tun hätten und man nicht alles, was schön ist, einsparen solle.

Hanspeter Asal, Gemeinderat aus Aitern, fragte nach den Unterhaltungskosten der Heizung. Die Halle soll an die Heizzentrale der Schule angeschlossen werden. Obwohl die neue Halle klimatechnisch in wesentlich besserem Zustand sei als die jetzige, sei man im Zahlenwerk von den gleichen Betriebskosten ausgegangen, so GVV-Vorsitzender Peter Schelshorn.

Hubert Behringer, Gemeinderat aus Wieden, fragte nach der Photovoltaikanlage, über die die Gemeinden noch abstimmen müssen. Schelshorn informierte, dass diese 225 000 Euro kosten werde und dass die Anlage rentierlich sei. Andreas Ruch von der Stadtmusik Schönau fragte nach der Akustik der neuen Halle. Planer Sascha Held informierte über die Schallabsorption in der Decke und darüber, dass die Maßnahmen in der Akustik eine Mischkalkulation für die meisten Nutzungsbedingungen seien.

Joachim Kunz hatte einen konkreten Vorschlag, wie die Bevölkerung sich finanziell an dem Projekt beteiligen könnte: „Jeder zehnte Bürger könnte einen Stuhl für die Halle bezahlen, dann hätten wir ein paar tausend Euro eingespart.“

„Unsere Halle kommt gut an, wir haben viel Lob erhalten zu den Plänen, sie sieht gut aus“, so das Fazit von Peter Schelshorn.

 
          0