Schönau Jugendliche löchern Kandidaten

Bei Pizza und Getränken gab es am Dienstagabend in Schönau für Jugendliche Informationen zur Kommunalwahl. Foto: Heiner Fabry

Schönau - Etwa 30 junge Leute nahmen an der Informationsveranstaltung der AG Jugend im Landkreis im Pavillon des Gymnasiums Schönau teil. Nach dem Abend mit „Pizza und Politik“ bewerteten alle Jugendlichen die Informationen, aber auch die Diskussionen mit den Schönauer Gemeinderatskandidaten, die sich den Fragen der Jugendlichen gestellt hatten, als informativ und wertvoll.

Um jungen Erstwählern die erforderlichen Informationen zum Wahlgang am 26. Mai zu geben und den direkten Kontakt zu den Kandidaten bei der Wahl zu ermöglichen, führen die Kooperationspartner der AG Jugend im Landkreis moderierte Informationsveranstaltungen durch, an der sich alle Wahlberechtigten über Inhalt und Ablauf der Wahl informieren und konkrete Fragen an die lokalen Kandidaten stellen können.

In Schönau fand die Veranstaltung „Pizza und Politik“ am Dienstag im Pavillon des Gymnasiums statt, an der knapp 30 junge Schönauer teilnahmen. Pavlos Wacker moderierte den Abend, bei dem sich elf Gemeinderatskandidaten aus Schönau den Fragen der jungen Leute stellten. Nach einer „Aufwärmrunde“ hatten die Jugendlichen in drei wechselnden Runden die Gelegenheit, den Kandidaten ihre konkreten Anliegen vorzutragen und offene Fragen mit ihnen zu diskutieren. Ein immer wiederkehrendes Thema bei diesen Diskussionen war die mangelhafte ÖPNV-Einbindung des oberen Wiesentals und die – gefühlt – unzureichende Ausstattung der Stadt mit Kultur- und Sportangeboten.

Nach dieser Diskussionsrunde informierte der Moderator die Erstwähler über das Wahlrecht und die verschiedenen Möglichkeiten, sich aktiv am Wahlprozess zu beteiligen. Bei der Frage an die Jugendlichen, wie die Veranstaltung aufgenommen wurde, bestätigten alle, der Abend mit „Politik und Pizza“ sei informativ und wertvoll gewesen. Einige gaben sogar an, durch den Abend zu einer eigenen aktiven Mitarbeit in der Lokalpolitik motiviert worden zu sein.

Im abschließenden „30 Sekunden-Statement“ ermunterten alle Kandidaten die Erstwähler: „Es ist egal, was ihr wählt, nur macht von eurem Wahlrecht Gebrauch und geht zur Wahl. So stärkt ihr unsere Demokratie und verteidigt sie gegen undemokratische Bestrebungen.“

Zum Abschluss des Abends informierten zwei Mitglieder des Jugendlandtags über die Arbeit dieses Gremiums und luden die jungen Leute zu einer zweitägigen Reise mit Führungen und Workshops zum Landtag nach Stuttgart ein. Die Reise wird vom Kreisjugendreferat organisiert. Anmeldeformulare wurden am Dienstag an die Teilnehmer des Info-Abends ausgegeben.

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