Schönau LED-Flutlicht fürs Jogi-Löw-Stadion

Martin Halm (EWS) und Bürgermeister Peter Schelshorn übergaben die Schlüssel für die neue Lichtanlage an die Vereinsvertreter Jasmin Markanic (FC) und und Tobias Hauger (TuS) (von links). Foto: Hans-Jürgen Hege:

Die neue LED-Flutlichtanlage im Jogi-Löw-Stadion wurde am Montag von Stadt und EWS offiziell an die Nutzer des Stadions – TuS und FC Schönau – übergeben. Sie ersetzt die bisherigen Quecksilberdampf-Lampen.

Von Hans-Jürgen Hege

Schönau. Diese hatten bisher zwar gute Dienste geleistet, hatten aber auch einige Nachteile. Zum einen gab es nach dem Abschalten lange Wartezeiten, bis die Beleuchtung wieder eingeschaltet werden konnte, zum anderen blendete gleißendes Licht mitunter die Nachbarn rund um das Stadion. Und schließlich kostete der Strom fürs Flutlicht viel Geld, das jetzt für Wichtigeres eingesetzt werden kann.

Die neue LED-Flutlichtanlage wurde bereits im vergangenen Herbst installiert und hat damit bereits den ersten Schönauer Winter gut überstanden. Nun also wurde sie ein Jahr später auch offiziell eingeweiht: Bürgermeister Peter Schelshorn, Martin Halm als Vertreter der EWS sowie die Fraktionssprecher des Gemeinderates, der die Anschaffung natürlich abgesegnet hatte, übergaben am Montag den Nutzern der Anlage einen zweiten Satz Schlüssel zum Schaltkasten, von dem aus die LED-Strahler in Betrieb genommen werden können; stellvertretend entgegengenommen wurde dieser von Tobias Hauger vom TuS und Jasmin Markanic vom FC.

Die Stadt, sagte Schelshorn, habe zur Finanzierung des Projekts rund 35 000 Euro in die Hand genommen und trage somit zwei Drittel der Kosten. Die EWS steuerte ein weiteres Drittel der Kosten bei. Sehr zur Freude der Vereine, deren Stromkosten um rund 50 Prozent niedriger ausfallen werden, wie Martin Halm versicherte.

Weiterer Vorteil: Das Licht kann punktgenau gesteuert werden. Beleuchtet wird also nur, was beleuchtet werden soll; Belästigungen der Nachbarschaft seien weitestgehend ausgeschlossen.

Die FC-Vorsitzende Markanic lobte unter anderem auch die Lichtausbeute: „Es ist viel heller als früher. Die Sportler freuen sich über ein sehr angenehmes Licht. Und Wartezeiten gibt es auch keine mehr: Wenn wir einschalten, ist es hell, machen wir das Licht aus, wird es dunkel“

Die Vorteile der neue Anlage wirken sich nicht zuletzt auf die Trainingsabende aus, an denen – je nach Jahreszeit – zwischen zwei und sechs Stunden täglich Licht benötigt wird.

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