Schönau Mit Genuss die Landschaft erhalten

Oberes Wiesental - Mit Genuss die Landschaft erhalten: Vom 3. bis zum 17. Oktober finden die zweiten Kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald statt. Beteiligt sind 21 Gastronomiebetriebe und sechs Landwirte, die sich gemeinsam für den Erhalt des heimischen Hinterwälder Rinds einsetzen.

Da das Hinterwälder Rind sehr robust und trittsicher ist, ist es für die Beweidung auf den Steillagen im Südschwarzwald bestens geeignet. „Nach dem erfolgreichen Auftakt der ersten Ausgabe der Hinterwälder Wochen im vergangenen Jahr geht es uns nun darum, den Erfolg zu konsolidieren und zusätzliche Zielgruppen zu erschließen. Dazu haben wir eine große Zahl zusätzlicher Gastronomen und Landwirte gewonnen sowie unsere Partnerschaft mit nachhaltigen Vermarktungsinitiativen ausgebaut“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets.

Fleisch aus artgerechter Haltung, faire Preise für die Landwirte, kurze Transportwege, stressarme Schlachtung, eine Stärkung der regionalen Wirtschaft und nachhaltiger Genuss für die Gäste zählen zu den Erfolgsfaktoren der Kulinarischen Hinterwälder Wochen. „Auf den Hochweiden im Schwarzwald fressen die Tiere wertvolle Gräser und Kräuter, das führt zu einer exzellenten Fleischqualität“, sagt Bernd Vogelbacher. Der Schluchseer Landwirt ist dafür verantwortlich, dass das Fleisch für die Hinterwälder Wochen in der gewünschten Menge und Qualität von den Landwirten zu den Gasthöfen kommt. Auf einer „Wanderung am Weidezaun“ am Samstag, 10. Oktober, können sich die Teilnehmer einen Eindruck seines Hofs und der Haltung der Hinterwälder Kühe verschaffen.

Die beteiligten gastronomischen Betriebe liegen zwischen Schauinsland, Belchen, dem Präger Gletscherkessel, Feldberg und Schluchsee. Nach dem Motto „Mit Genuss die Landschaft erhalten“ haben die 21 beteiligten Gastronomiebetriebe aus dem Südschwarzwald während der Aktionswochen mindestens drei spezielle Gerichte vom Hinterwälder Rind auf ihrer Speisekarte.

„Die Kulinarischen Hinterwälder Wochen sind die richtige Antwort auf die Diskussion um den Konsum von Fleisch aus industrieller Tierhaltung. Hier gibt es Fleisch aus artgerechter Haltung, faire Preise für die Landwirte, kurze Transportwege und stressarme Schlachtung. Mit dem Genuss von Hinterwälder Fleisch stärken wir die regionale Wirtschaft und tragen zum Erhalt der schönen Landschaft im Biosphärengebiet bei“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

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