Schönau Partnernetzwerk wächst weiter

Zwei neue Partnerbetriebe für das Biosphärengebiet Schwarzwald: (von links) Peter Wegstroth (Besucherbergwerk Finstergrund), Christoph Huber, Jan Faßbender (beide Biosphärengebiet), Andreas Müller und Thomas Döbele (Textilmuseum Zell). Foto: Biosphärengebiet Foto: Markgräfler Tagblatt

Der stellvertretende Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald, Christoph Huber, hat kürzlich bei einem Termin im Wiesentäler Textilmuseum in Zell zwei neuen Partnern des Großschutzgebiets zu ihrer Aufnahme in das Netzwerk gratuliert. Neu dabei sind nun das Besucherbergwerk Finstergrund in Wieden sowie das Wiesentäler Textilmuseum.

Oberes Wiesental. Damit gibt es inzwischen neun Partnerbetriebe im Schwarzwald. Christoph Huber: „Wir freuen uns, dass immer mehr Betriebe Interesse zeigen, der Partnerinitiative beizutreten und so gemeinsam die Region nachhaltig weiter zu entwickeln. Unsere Partner sind Vorbilder für andere und werden vom Biosphärengebiet fachlich unterstützt und untereinander vernetzt. Für den Herbst haben wir bereits weitere Interessenten aus dem Bereich Bildung und Direktvermarktung.“

Bislang sind fünf landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb mit einem Standbein im Tourismus und vier Museen in der Partnerinitiative vertreten. Die Bewerbungen werden durch einen unabhängigen Vergaberat nach festen Qualitätskriterien geprüft und zugelassen.

Die beiden neuen Partner sind bereits vor einiger Zeit formell aufgenommen worden. Der offizielle Aufnahmetermin musste aufgrund der Corona-Bestimmungen verschoben werden. Die Kriterien für die Auszeichnung als Partnerbetriebe des Biosphärengebiets unterliegen bundesweiten Standards des Dachverbands „Nationale Naturlandschaften“ Deutschland. Diese umfassen einen besonderen Qualitätsanspruch gegenüber dem Gast, eine regionale Identität sowie Nachhaltigkeit in der Betriebsführung.

Die beiden Partnerbetriebe, das Besucherbergwerk Finstergrund und das Wiesentäler Textilmuseum, haben bereits erfolgreich mit dem Biosphärengebiet zusammengearbeitet und wollen dies auch in Zukunft tun – sei es durch gemeinsame Veranstaltungen, Publikationen oder gegenseitige Unterstützung. „Wir haben während der Corona-Krise innerhalb des Partnernetzwerks regelmäßig Infos ausgetauscht, Best-Practice-Beispiele besprochen und vorhandenes Wissen geteilt. Es ist in einer solchen Phase extrem hilfreich, solide Partner an seiner Seite zu haben und festzustellen, dass man mit seinen Sorgen nicht allein ist“, erläutert Jan Faßbender vom Fachbereich für Regionalentwicklung.

Das Besucherbergwerk Finstergrund konnte an Pfingsten in die neue Saison starten, das Wiesentäler Textilmuseum öffnete am 1. August wieder. Beide Partner des Biosphärengebiets machen bereits am Eingang mit den Schildern darauf aufmerksam, dass sie nun zu diesem Biosphären-Netzwerk gehören.

Wer Interesse am Partnernetzwerk des Biosphärengebiets Schwarzwald hat, kann sich an Jan Faßbender unter Tel. 07673/889402-4379 oder E-Mail jan-hendrik.fassbender@rpf.bwl.de wenden.

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