Schönau Reger Flugbetrieb im oberen Wiesental

Markgräfler Tagblatt
Der Vorstand des Gleitschirmclubs Wiesental: Isabell Bickel, Karl Stoll, Walter Wagner (neues Ehrenmitglied), Uli Lacher, Thorsten Hirsch und Wolfgang Köpfer (von links). Foto: Gerhard Wiezel Foto: Markgräfler Tagblatt

Jahreshauptversammlung: Gleitschirmclub Wiesental hält Rückschau

Schönau (gwz). Die Jahreshauptversammlung des Gleitschirmclubs Wiesental fand kürzlich im Gasthaus „Vier Löwen“ in Schönau statt. Der Verein der Wiesentäler Gleitschirmflieger wurde im Jahr 1992 in Fröhnd gegründet und feierte im Jahr 2017 sein fünfundzwanzigjähriges Bestehen.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Ernennung des Schönauer Gleitschirmpiloten und Fluglehrers Walter Wagner zum Ehrenmitglied. Wagner hat vielen Gleitschirmpiloten, die heute den Verein beleben, das Fliegen mit dem Gleitschirm beigebracht; des Weiteren ist er seit Jahren Schriftführer des Vereins.

Zu den heimischen Highlights der Wiesentäler Gleitschirmflieger zählt die jährliche Bereicherung des Fröhnder Vatertagfestes mit dem Flugwettbewerb „Wiesental open“. Fast aus ganz Deutschland kommen dazu Teilnehmer.

Im April eines jeden Jahres beginnt die Flugsaison, so auch heuer wieder; diese läuft dann bei schönem Flugwetter bis in die späten Herbstmonate. Einen besonderen Service bietet der Gleitschirmclub den Piloten mit dem Einsatz eines Shuttle-Busses, der bei der Fröhnder Gemeindehalle regelmäßig startet und die Insassen zu den ausgewiesenen Startplätzen auf den Höhen rund um Fröhnd bringt. Gerade an den Wochenenden herrscht reger Bus- und Flugbetrieb und die bunten Tupfer der Schirme am Himmel sind dann interessante „Hingucker“.

Bei den Wahlen schenkte die Versammlung den Amtsinhabern wieder das volle Vertrauen. So führt Vorsitzender Uli Lacher in bewährter Form weiter den Verein. Wolfgang Köpfer aus Ehrsberg ist wie bisher Fahrzeug- und Geländewart und darauf bedacht, wie er an der Versammlung sagte, mit der Gemeinde und den Land- und Forstwirten sowie Jägern ein gutes Verhältnis zu pflegen. Er mahnte an, auf den Wald-und Wirtschaftwegen mit dem Vereinsbus langsam zu fahren, um so die Wege zu schonen und keine Bewirtschafter oder Spaziergänger zu gefährden.

Acht Nachwuchspiloten, die den Flugschein absolviert haben, wurden neu in den Gleitschirmclub aufgenommen. Der Verein hat nunmehr sechsundachtzig aktive Flugpiloten, die ihrem Hobby nicht nur in Fröhnd frönen, sondern dazu auch gerne gute Aufwinde in den Alpen nutzen. Begeisterte Erlebnisberichte an der Versammlung zeigten, wie viel Spaß das Gleitschirmfliegen macht.

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