Schönau Schnelles Internet ausbauen

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Schnelles Glasfaser-Internet für die Region – hierfür soll in den kommenden Jahren weiter investiert werden. Foto: zVg/Stiegeler Internet Service

Schönau. Als sich Felix Stiegeler im Jahr 1992 als 15-Jähriger Teenager mit 300 Deutschen Mark Startkapital in Schönau selbstständig machte, standen im Mittelpunkt seiner Geschäftsidee Netzwerktechnik und IT. Mit seiner Technikverliebtheit und Kompetenz, später auch in der Telekommunikation, sowie seinem Bauchgefühl für digitale Entwicklungen und Trends habe er sich in der Region schnell einen Namen gemacht, heißt es in einer Unternehmensmitteilung der Stiegeler Internet Service GmbH aus Anlass des 30-jährigen Bestehens.

Mit seiner Ehefrau Marina und dem Team von mehr als 50 Mitarbeitern habe Stiegeler mit seinem Unternehmen ein rasantes Wachstum hingelegt: Von 5000 Kunden im Jahr 2016 ist man heute auf mehr als 25 000 Kunden gewachsen. Dieses Jahr erreicht das Unternehmen laut Mitteilung einen geplanten Gesamtumsatz von 17 Millionen Euro.

Die Kernleistung seien der Glasfasernetzausbau und die Versorgung darüber, etwa im Schwarzwald-Baar-Kreis oder auch in den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Emmendingen. Dabei werden nicht nur akut unterversorgte Dörfer bedacht, sondern auch eigene leistungsstarke Kupfer-/DSL-Netze mit Glasfaser überbaut, um die örtliche Infrastruktur nachhaltig zu optimieren. Stiegeler setze auf gute Netzkopplungen mit lokalen Partnern und schaffe damit kurze Laufzeiten für die Datentransfers im ländlichen Raum. Die Breitbandversorgung reicht in den Dörfern und Gemeinden bis hin in abgelegene Täler oder auch Einsiedlerhöfe, heißt es in der Mitteilung.

Investitionen von rund 50 Millionen Euro geplant

Felix Stiegeler kümmert sich mitunter persönlich um die Interessen der Bürgermeister und deren Gemeinden. Marina Stiegeler zeigt sich hauptverantwortlich für die Kommunikation und das Marketing im Unternehmen. Der Familienvater ist mit Herz und Leidenschaft Unternehmer aus dem Schwarzwald und liebt seine Heimat, heißt es. „Nur wenn wir die Unternehmen, Schulen, Landwirtschaft und das Gastgewerbe, aber auch jeden Haushalt mit Breitband versorgen können, schaffen wir die Infrastruktur für die Zukunft. Wir werden unsere Heimat für Streaming, IPTV und allgemein steigende Bandbreiten fit machen, sodass unsere Kinder hier aufwachsen, studieren, arbeiten und wohnen bleiben können. Es macht mich stolz, dazu beitragen zu können“, wird er in der Mitteilung zitiert.

In den kommenden drei bis vier Jahren werde das Unternehmen rund 50 Millionen Euro privatwirtschaftlich in den Breitbandausbau investieren.

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