Schönau Von Luther bis Westernhagen

Markgräfler Tagblatt, 13.03.2018 17:49 Uhr

Schönau. Achtzehn Sängerinnen und Sänger haben an nur einem Samstag acht Friedenslieder aus verschiedensten Stilrichtungen einstudiert und diese dann mit Erfolg im Sonntagsgottesdienst aufgeführt.

„Das Proben war humorvoll und richtig anspruchsvoll“, so eine Teilnehmerin. „Es war schon eine echte Herausforderung vor allem für diejenigen Teilnehmer am Chorprojekt, die zuvor noch keine oder nur wenig Chorerfahrung hatten“, meinte Musikpädagogin Esther Kaminsky, die das Projekt leitete. Einer der Sänger meinte: „Ich hätte am Samstag noch nicht gedacht, dass wir die Töne treffen werden.“

Das haben sie aber dann, „grandios und eindrucksvoll“, so jedenfalls war die Reaktion der über 50 Gottesdienstbesucher. Der Chor sang Friedenslieder mit Texten unter anderem von Martin Luther, Marius Müller-Westernhagen und aus Aserbaidschan. Ein besonderer Höhepunkt war das „Lied vom kleinen Frieden“ von Rolf Zuckowski, in dem Lena Spitz, die für die kurzfristig erkrankte Uschi Duschke einsprang, den Solopart übernahm.

Die Sängerinnen und Sänger wurden von der Mandelzweigband mit Gitarre, Banjo, Piano und Percussion musikalisch unterstützt, dazu zum ersten Mal von Heike Krämer mit der Querflöte. Die Band stellte auch ein neueres „Lied vom Frieden“ von der Gruppe Hausboot vor.

Einige mit der Gemeinde gemeinsam gesungene Lieder hat der Chor mit Mehrstimmigkeit „gewürzt“. Sehr eindrücklich war auch der gemeinsam gesungene Kanon „Eine Kirche voller Töne“, meinte Esther Kaminsky.

Prädikantin Ulrike Mack-Vogel gestaltete die Texte dieses Musikgottesdienstes in der evangelischen Bergkirche in Schönau überzeugend und flexibel oft mitten zwischen den Chorteilnehmern stehend. Langanhaltender Applaus nach der Zugabe rundete diesen klangvollen Musikgottesdienst ab.