Schönau Vorfreude auf die neue Pfarrerin

Kirchengemeinderat und pastorale Mitarbeiter in Schönau: (von links) Vorsitzender Ronald Kaminsky,  Pfarrerin Christine Würzberg, Werner Beierer, Gemeindediakonin Rebekka Tetzlaff,  Klaus Wuchner und Sabine Keller.Foto: Gabriele Rasenberger Foto: Markgräfler Tagblatt

Kürzlich war Pfarrerin Christine Würzberg in den Kirchengemeinden Schönau und Todtnau zu Gast. Dort hielt sie Gottesdienste ab und stellte sich denen vor, die sie von ihrem ersten Besuch her noch nicht kannten. Für Schönau war es der offizielle Vorstellungsgottesdienst.

Oberes Wiesental (ras). Die alleinziehende Mutter, Jahrgang 1964, freut sich schon darauf, die vakante Pfarrstelle im oberen Wiesental anzutreten. Schönau ist seit fünf Jahren vakant, Todtnau seit zwei Jahren. Beide Pfarrgemeinden sind zusammen ausgeschrieben.

Im nächsten Jahr soll Würzberg ins obere Wiesental kommen, doch wann genau, ist noch nicht ganz klar, wahrscheinlich im August oder September. Denn aktuell ist Würzberg noch im Schuldienst, hat eine Klasse auf das Abitur in Religion vorzubereiten und durch das Abitur zu führen.

Neben Theologie studierte Christine Würzberg auch Diakoniewissenschaften. Schon immer wollte sie dort Pfarrerin werden, wo andere Urlaub machen. Ihre Tochter, die Theologie studiert, unterstützte ihre Mutter in dem Bestreben, sich hier zu bewerben.

In Todtnau stellte sich Würzberg in einer kurzen Generalversammlung vor und hielt anschließend eine Andacht. Der offizielle Vorstellungsgottesdienst dort wird am 3. Januar sein.

Nach einem kurzen Nachmittagsgottesdienst in Schönau stellten sich dort die verschiedensten Gruppen Würzberg vor. „Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, diesen Gottesdienst mit Ihnen zu feiern“, so Würzberg zur Gemeinde in Schönau. Nach der Liturgie gaben die Angehörigen der Gemeinde und der Gruppen ihrer Freude Ausdruck.

Welche Schwerpunkte sie setzen wird, konnte Würzberg noch nicht sagen, da sie nicht weiß, was alles auf sie zukommt. „Wir fragen Sie am ersten Advent im nächsten Jahr wieder“, so ein Gemeindemitglied aus Schönau. Die Gläubigen freuen sich auch schon darauf, dass die Tochter von Würzberg vielleicht zwischendurch Gottesdienste hält, wenn sie vor Ort ist. Würzberg wird auch mit Zells Pfarrer Hellmuth Wolff in einer sogenannten „überparochialen Dienstgruppe“ zusammenarbeiten. Auch ökumenisch will man in Zell, Schönau und Todtnau zusammenarbeiten.

Wo die künftige Pfarrerin wohnen wird, ist noch nicht sicher, wahrscheinlich in Todtnau.

Der Kirchengemeinderat in Schönau hatte ein so positives Gefühl, dass einstimmig beschlossen wurde, „dass die Kirchengemeinde Schönau es sehr begrüßen würde, wenn Pfarrerin Würzberg die Pfarrstelle Schönau/Todtnau annehmen würde“, wie der Vorsitzender Roland Kaminsky sagte.

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