Schönau Warteliste fürs Schönauer Seniorenzentrum

Das Schönauer Seniorenzentrum soll erweitert werden.Foto: Archiv Foto: Markgräfler Tagblatt

Schönau (sut). In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde die achte Änderung des Bebauungsplans „Bahngelände“ von Jürgen Schill von der fsp Stadtplanung Freiburg vorgestellt und vom Gremium beraten. Es handelt sich um das ehemalige Postgebäude, das renoviert und umgebaut werden soll. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Lärmemmissionen an der B 317 sehr hoch seien und in die Bauvorschriften einfließen sollen. Die Grundstücke, die getauscht werden sollen, sind bereits vermessen. Die notarielle Beurkundung erfolgt in Kürze. Das Parken auf dem Gehweg soll nicht mehr möglich sein. Der Änderung des Plans wurde einstimmig zugestimmt.

Der Planungsstand fürs Seniorenzentrum wurde in der Sitzung vorstellt. Die Stadtverwaltung prüft derzeit die Möglichkeit einer Aufstockung. Da Schönau ELR-Schwerpunktgemeinde im Landkreis Lörrach ist, könnten hierfür erhebliche Zuschüsse abgerufen werden. In Vorgesprächen konnten die Rahmenbedingungen bezüglich Statik und Brandschutz abgesteckt werden und es wurde ein Planungsentwurf vorgelegt. Durch die Brandschutzauflagen ergeben sich Veränderungen. So müssten Fluchtwege an den Giebelseiten angebracht und die Brandmeldeanlage erweitert werden. Außerdem sollte die Haustechnik für Strom, Warm- und Kaltwasser auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch soll in die Kostenermittlung der 28 Jahre alte Aufzug einfließen.

Mechthild Münzer (CDU) fragte, ob die Erweiterung nötig sei. Bürgermeister Peter Schelshorm antwortete mit einem klaren Ja. Es existiere eine Warteliste. Fazit: Technisch machbar, wenn die Finanzen mitmachen. Das Architekturbüro Moser aus Lörrach wurde mit einer realistischen Kostenermittlung beauftragt.

Der Anbau von Garagen an das bestehende Betriebsgebäude im Brand 1 wurde befürwortend ans Landratsamt weitergeleitet.

Bei der Anfrage zum Umbau des Hotels „Zum Kirchbühl“ zu Wohnungen schlugen bei den Gemeinderäten zwei Herzen in der Brust. Gastronomie oder Wohnraum? Immer mehr Restaurantbetriebe geben auf, doch für die Infrastruktur der Stadt und den Fremdenverkehr sei dieser Geschäftszweig sehr wichtig, hieß es. Das Restaurant war auch Treffpunkt. Der genossenschaftliche Gedanken sollte daher weiterverfolgt werden.

Die Zimmerer- und Holzbauarbeiten für das MTB-Gebäude (Mehrzweck/Tourismus/Biosphäre) wurden öffentlich ausgeschrieben. Der billigste Bieter wollte die Arbeiten zum Preis von knapp 631 000 Euro ausführen. Dieser Preis liegt jedoch um rund 326 000 Euro über dem vom Architekturbüro ermitteltem Betrag. Der Gemeinderat beschloss deshalb die Aufhebung der Ausschreibung. Die Arbeiten werden erneut ausgeschrieben.

Die Verglasungsarbeiten wurden an die Schreinerei Lüttin aus Görwihl zum Preis von rund 188 000 Euro vergeben.

Für der Darlehensaufnahme in Höhe von 850 000 Euro für den Kauf des ehemaligen Willig-Areals konnte der Gemeinderat aus drei Varianten wählen. Die Darlehenssumme ist in einem Nachtragshaushalt fixiert worden.

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