Schopfheim An der Schanze ist was faul

Ortstermin bei der Barockschanze: Es besteht Sanierungsbedarf. Foto: Gerd Sutter Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim-Gersbach - Der Zahn der Zeit macht auch vor der Barockschanze im Bergdorf nicht Halt.

Seit der Einweihung im Jahr 2008 ist der Nachbau der historischen Verteidigungsanlage auf der Scherentann ein Besuchermagnet, der jetzt jedoch deutliche Abnutzungserscheinungen zeigt.

Auf Betreiben von Ortschaftsrat Andreas Falk trafen sich am Mittwoch Vertreter von Ortsverwaltung, Bauhof und Forst mit dem Schanzenexperten Werner Störk vor Ort, um die Möglichkeiten einer Instandsetzung zu erörtern.

Falk betonte, dass die Gersbacher die Barockschanze erhalten wollen. Die Teilnehmer der Besprechung stellten fest, dass die Brustwehr mit den so genannten „Palisaden“ erneuert werden müsse. Diese sollen künftig nicht nur 80 Zentimeter aus der Erde herausragen, sondern 180 bis 200 Zentimeter, wie es dem Original entspreche.

Auch die verrotteten Stammlawinen sind zu ersetzen. Am Turm und an der Lunette soll an einer Ecke das Brustwehr angedeutet werden. Die aus dem Erdreich ragenden Wände der Hütten könnte man mit Efeu begrünen. Ein Galgen für Bussarde soll helfen, die Anzahl der Wühlmäuse am Bauwerk verringern. Außerdem müsste man die Eingangsbrücke kontrollieren und angefaulte Elemente erneuern.

Erfreulicherweise sagte der Forst-Stützpunkt Hasel seine Unterstützung zu und will sich mit Holz, Material und Arbeitsleistung beteiligen Für den Bauhof muss die Ortsverwaltung die entsprechenden Anträge stellen.

Die Reparaturarbeiten sollen im September stattfinden.

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