Schopfheim Arno Asal: „Ein Kaufmann mit Herz“

Jubiläum gefeiert: Arno Asal (Mitte) steht seit vier Jahrzehnten im Dienst der Stadt, Bürgermeister Harscher (rechts) und Personalratsvorsitzender Andreas Gaenzle gratulierten.                                                                                                                                                                           Foto: Petra Martin Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim (ma). Ein ganz besonderes Jubiläum wurde gestern im Ratssaal begangen. Arno Asal, stellvertretender Fachgruppenleiter sowie kaufmännischer Betriebsleiter der Eigenbetriebe, Abwasser, Bauhof und Versorgungsbetriebe, ist seit 40 Jahren bei der Stadt Schopfheim beschäftigt.

Am 1. August 1980 hatte Asal seine Laufbahn als Stadtassistenzanwärter begonnen. Er durchlief verschiedene Stationen, war bei der Finanzverwaltung und zugleich beim Verkehrsbüro und auch als Beamtenvertreter im Personalrat. Bürgermeister Dirk Harscher beschrieb den Betriebsleiter als einen „strukturierten, erfahrenen und vorbildlichen Mitarbeiter“ und dankte ihm für seinen Einsatz. Außerdem überreichte Harscher eine Dankesurkunde von Ministerpräsident Kretschmann.

Über Jahrzehnte zusammengearbeitet haben im Bereich der Stadtkasse Fachbereichsleiter Thomas Spohn und sein Stellvertreter Arno Asal. Es habe viele Gemeinsamkeiten und unmittelbare Berührungspunkte in der Arbeit gegeben, betonte Spohn. „Wir verstehen uns eigentlich blind.“ Auch er schätze das strukturierte Vorgehen Asals, aber auch, dass er stets offen für Neues sei. „Ein ’Das haben wir schon immer so gemacht’ gibt es bei uns nicht“, so Spohn, der Asal für die angenehme Zusammenarbeit dankte.

Fachbereichsleiter Jürgen Sänger dankte Asal, der in Vereinen engagiert sei und sich hier bestens auskenne, ebenfalls für die gute Zusammenarbeit. Personalratsvorsitzender Andreas Gaenzle bezeichnete Asal als „Kaufmann mit Herz“, da dieser nicht allein aufgrund von Zahlen entscheide, sondern sich stets vor Ort ein Bild mache, wie es um die Technik bestellt sei. Asal sei nicht nur ein Theoretiker, sondern habe ein offenes Ohr für praktische Belange. Oft habe bei ihm abends noch das Licht im Büro gebrannt, weil er gearbeitet habe.

Bürgermeister Harscher ließ anklingen, dass es schwierig werden wird, einen geeigneten Nachfolger zu finden, wenn Arno Asal einmal seinen Ruhestand antritt. „Wir wissen, was wir an ihm haben“, bekräftigte Harscher.

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