Schopfheim Etwa 200 Menschen protestieren gegen Corona-Politik

Peter Schwendele
Der Montagsspaziergang bewegte sich gestern als angemeldeter "Aufzug" durch Schopfheim. Foto: Peter Schwendele

Schopfheim - Rund 210 Personen marschierten gestern Abend in einem genehmigten Protestzug durch Schopfheim, um ihren Unmut über die offizielle Corona-Politik und ihre Ablehnung einer Impfpflicht zum Ausdruck zu bringen.

Trommelschläge und Trillerpfeifen, Kuhglocken und Rätschen untermalten den friedlichen „Aufzug“ – so die Bezeichnung von Organisatorin Aglaia Peters –, der seinen Startpunkt um 18 Uhr auf dem Marktplatz hatte. Als der Demonstrationszug nach einem gut 40-minütigen Marsch durch die Straßen wieder auf den Marktplatz einbog, konnte man deutlich mehr Teilnehmer zählen als zu Beginn. Nach wenigen Minuten zerstreute sich die Menge, da Ansprachen nicht zugelassen waren.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Aktion zeigte sich Aglaia Peters, die von einem „schönen Abend mit einer guten Stimmung“ sprach. Dass sich nicht noch mehr Menschen an dem „Aufzug“ beteiligten, führte die Organisatorin zum einen auf das unwirtliche Wetter, vor allem aber auf die Auflage zurück, dass alle Teilnehmer Masken zu tragen hatten, was auch überwiegend eingehalten wurde.

Keine Mühe mit der Begleitung des Protestmarschs hatte die Polizei, die mit 16 Beamten vor Ort war. Revierleiter Ralf Ühlin sprach von einer gut organisierten, problemlos verlaufenen Veranstaltung.

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