Schopfheim - Mit einem feierlichen Weihnachtskonzert stimmte der musikalische Nachwuchs des THG seine Zuhörer auf die kommenden Festtage ein.

Insgesamt wirkten über hundert überwiegend junge und sehr junge Musiker mit, die evangelische Stadtkirche auf hohem musikalischen Niveau mit Klängen zu füllen. Dabei traten die Nachwuchsmusiker (verstärkt von einigen erwachsenen Mitspielern) in ganz unterschiedlichen Formationen auf.

Mit dabei natürlich die Eigengewächse des Gymnasiums wie das THG-Orchester unter Leitung von Clemens Barth und der stimmkräftige Unter- und Mittelstufenchor unter Leitung von Bettina Brutzek.

Daneben hatte Clemens Barth als Gesamtleiter des Konzertabends auch Gastensembles auf die Bühne geladen. Eindrücklich hier der Beitrag des Tepui-Ensembles aus fünf virtuosen Streichern unter Leitung von Rafael Lobo oder das sechsköpfige Cello-Ensemble „LauterCello“ unter Leitung von Ceciel Strouken.

Die Stimmen aus dem Gesangsensemble von Jacqueline Forster gaben dem Orchester in einigen Stücken eigene Noten.

Beeindruckend waren auch die Beiträge der Solisten, die sich an ausgesprochen anspruchsvolle Stücke wagten: Bjarne Seidensticker am Kontrabass zum Beispiel, Sergey Fedorov an der Klassikgitarre, Gereon von der Hardt, Sophie Bühler und Valeska Witzgall an der Violine sowie Sila Ylmaz, Katharina Schlossar und Jona Schultze mit ihren Stimmen.

Die Streicher des THG-Orchesters waren es, die den Abend mit einem Werk von Johann Sebastian Bach eröffneten und den musikalischen Weg spurten, auf dem sich ein großer Teil des Konzertabends bewegen sollte: Zu Gehör kamen zunächst zahlreiche besinnliche, feierliche und klassische Stücke – Instrumentalversionen traditioneller Weihnachtslieder und Kompositionen von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach, von Mozart und Bottesini.

In anderem musikalischen Fahrwasser bewegte sich das Tepui-Ensemble mit hoch anspruchsvollen und sehr rhythmischen Stücken aus Venezuela; der Unter- und Mittelstufenchor unternahm mit „Huran Carol“ einen Ausflug in indianische Weihnachtsgefilde, und mit Songs wie „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern oder „Let it go“ aus dem Musical „Frozen“ bot das Konzert modernere und poppigere Gefilde.

In drei Stücken aus dem Metier Spiritual/Gospel stimmten alle Mitwirkenden gemeinsam den bewegenden Schlussakkord an.