Das Diabetes- und Schulungszentrum bietet viele Möglichkeiten, um mit der Zuckerkrankheit klar zu kommen. Ein „Stammtisch“ bietet seit längerem Austausch für chronisch Kranke. Neu ist das Frühstück im Kulturcafé, das an festen Terminen angeboten wird.

Schopfheim (jw). Vorsitzender Michael Maraun hielt einen Rückblick übers Jahr. Im März fand eine Veranstaltung über Blutzuckermessgeräte statt. Rückblick

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Im April referierte ein Vertreter der Polizei, selbst auch Diabetiker, über die Situation bei Unfällen im Straßenverkehr und gab Tipps, wie man sich als Diabetiker zu verhalten hat.

Neu seien kontinuierliche Zuckermessungen. Hierüber berichtete Diabetesberater Oliver Obrecht. Eine geplante Gesundheitsmesse mit Selbsthilfegruppen sei diesmal nicht zustande gekommen, sagte Maraun.

Der Welt-Diabetes-Tag im November mit Informationsveranstaltungen an mehreren Orten im Landkreis soll dieses Jahr wieder stattfinden. Eine gute Resonanz habe auch der „Tag der offenen Tür“ im Diabetes-Zentrum gefunden. Stammtisch

Maraun erinnerte an den Stammtisch, an dem sich Gleichgesinnte treffen und austauschen können. Mechthild Wallny fügte ergänzend hinzu, dass auch andere Treffs möglich seien und gegebenenfalls Unterstützung fänden. Sie verwies dabei auf das Frühstück an Sonntagen, das vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Hier habe sich eine altersmäßig sehr durchmischte Gruppe zusammengefunden.

Die Kasse von Martin Weis konnte mit einem kleinen Plus abschließen. Die Mitgliederzahl erhöhte sich um acht auf 100 Mitglieder. Neuerungen

Was ist neu in der Diabetes-Behandlung? Hier habe sich in den letzten drei bis vier Jahren extrem viel getan, sagte Maraun. Die Technik sei hier sehr hilfreich, es gebe neue Geräte, und die viel erwähnte Digitalisierung sei hier mit drin. Als wichtig strich er das Aktive und Eigenverantwortliche heraus. Gerade beim Typ II-Diabetiker sei neben der Ernährung auch die körperliche Bewegung ein wichtiger, bisher aber oft vernachlässigter Faktor. Bewegung könne die Therapie (viele neue Medikamente) unterstützen.

Möglichkeiten wie Gymnastik, Spazieren, Fahrradfahren, Nordic Walking (Treff) und Reha-Sport erläuterte Beate Hug in diesem Zusammenhang. Eine Gruppe motiviere oft besser und mache auch Spaß, hieß es.

Beim Typ I-Diabetiker sei das kontinuierliche Zuckermessen hervorzuheben, hilfreich auch bei Kindern. Das Diabeteszentrum arbeite eng mit den Hausärzten zusammen, um allen Diabetikern im Landkreis Hilfestellung zu geben.

Schopfheim (jw). Vorsitzender Michael Maraun hielt einen Rückblick übers Jahr. Im März fand eine Veranstaltung über Blutzuckermessgeräte statt. Rückblick

Im April referierte ein Vertreter der Polizei, selbst auch Diabetiker, über die Situation bei Unfällen im Straßenverkehr und gab Tipps, wie man sich als Diabetiker zu verhalten hat.

Neu seien kontinuierliche Zuckermessungen. Hierüber berichtete Diabetesberater Oliver Obrecht. Eine geplante Gesundheitsmesse mit Selbsthilfegruppen sei diesmal nicht zustande gekommen, sagte Maraun.

Der Welt-Diabetes-Tag im November mit Informationsveranstaltungen an mehreren Orten im Landkreis soll dieses Jahr wieder stattfinden. Eine gute Resonanz habe auch der „Tag der offenen Tür“ im Diabetes-Zentrum gefunden. Stammtisch

Maraun erinnerte an den Stammtisch, an dem sich Gleichgesinnte treffen und austauschen können. Mechthild Wallny fügte ergänzend hinzu, dass auch andere Treffs möglich seien und gegebenenfalls Unterstützung fänden. Sie verwies dabei auf das Frühstück an Sonntagen, das vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Hier habe sich eine altersmäßig sehr durchmischte Gruppe zusammengefunden.

Die Kasse von Martin Weis konnte mit einem kleinen Plus abschließen. Die Mitgliederzahl erhöhte sich um acht auf 100 Mitglieder. Neuerungen

Was ist neu in der Diabetes-Behandlung? Hier habe sich in den letzten drei bis vier Jahren extrem viel getan, sagte Maraun. Die Technik sei hier sehr hilfreich, es gebe neue Geräte, und die viel erwähnte Digitalisierung sei hier mit drin. Als wichtig strich er das Aktive und Eigenverantwortliche heraus. Gerade beim Typ II-Diabetiker sei neben der Ernährung auch die körperliche Bewegung ein wichtiger, bisher aber oft vernachlässigter Faktor. Bewegung könne die Therapie (viele neue Medikamente) unterstützen.

Möglichkeiten wie Gymnastik, Spazieren, Fahrradfahren, Nordic Walking (Treff) und Reha-Sport erläuterte Beate Hug in diesem Zusammenhang. Eine Gruppe motiviere oft besser und mache auch Spaß, hieß es.

Beim Typ I-Diabetiker sei das kontinuierliche Zuckermessen hervorzuheben, hilfreich auch bei Kindern. Das Diabeteszentrum arbeite eng mit den Hausärzten zusammen, um allen Diabetikern im Landkreis Hilfestellung zu geben.