Schopfheim Blumen für alle drei Dirigenten

Gemeinsam auf der Bühne standen Orchester und Chöre von THG und Waldorfschule. Foto: zVg

Schopfheim - Musikalische Nachbarschaftsbegegnung: Chöre und Orchester der Freien Waldorfschule (FWS) musizierten gemeinsam mit dem Orchester des THG.

Das rund zweistündige Programm im voll besetzten Festsaal der Waldorfschule wurde vom Anfänger- und Unterstufenorchester unter der Leitung von Ceciel Strouken eröffnet. Anrührend war es, dem Walzer des Anfängerorchesters zuzuhören: spielen die Kinder doch erst seit letztem Oktober zusammen.

Zwei Menuette aus der Feuerwerksmusik von Händel und ein Stück von Charpentier, gespielt vom Unterstufenorchester, bewiesen, wie schnell man unter guter Führung zusammen vorwärts kommen kann. Ein kleiner Mittelstufenchor hatte ein „Sanctus“ von Mozart und eine anspruchsvolle Schumann’sche Fassung von „Wenn ich ein Vöglein wär“ vorbereitet, wonach eine große siebte Klasse gekonnt „California Dreamin’“ präsentierte – beide Chöre unter der engagierten Leitung von Mark-Daniel Schmid, am Flügel begleitet von Andrii Stepanenko.

Dann war das Orchester des THG unter der Leitung von Clemens Barth an der Reihe. Mit „Colors of the Wind“ (aus: Pocahontas), „Can You Feel the Love Tonight” (aus: Lion King), „City of Stars” (aus: La La Land) und „Highlights aus Jurassic Park” ließen Dirigent und Orchester das Publikum musikalisch schwelgen. Besonders zu nennen sind die drei Solosängerinnen Sila Ylnaz, Katharina Schlossar und Jana Schulze sowie für die Gitarrensoli Sergej Fedrov.

THG-Leiterin Claudia Tatsch, nutzte die Gelegenheit, um Hendrik Rekers, Benedikt Ritter und Jan-Eric Seidensticker mit dem Musik-Anerkennungspreis zu ehren. . Es folgte das Mittel- und Oberstufenorchester der FWS unter der Leitung von Wilhelm von Dungen mit Stücken aus „Game of Thrones“ und „Czardas“. Orchester und die virtuose Geigensolistin Salome Eßberger ernteten donnernden Applaus. „Hallelujah” von Leonard Cohen und „This Is Me“ rundeten diesen Teil ab, wonach auch Wilhelm von Dungen das Wort ergriff und Salome Eßberger und Leon Wehkamp, Nadia Schmid und Rosa Bösch, Benedikt Kranz für ihren besonderen Einsatz ehrte.

Für die „Musikalische Chor und Orchester Begegnung” unter der Leitung Wilhelm von Dungens kam auch das Orchester des THG dazu. Den krönenden Abschluss bildete „Baba Yetu“, wobei zu den Solosängerinnen des THG noch Elftklässler der FWS unter Mitwirkung ihrer Musiklehrerin Verena Richardsen dazustießen. Begeisterter Applaus lockte am Ende alle beteiligten Dirigenten zusammen auf die Bühne, wo ihnen Schülerinnen bunte Sträuße überreichten.

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