Schopfheim Brummbären und Tanzmäuse zu Besuch

Das Generationen-Singen mit Daniela Mittl im Georg-Reinhardt-Haus macht Jung und Alt gleichermaßen viel Freunde. Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim (hjh). Gut gelaunt starteten Trommler, Sänger, Rasselbabys, Tanzmäuse und Brummbären aus dem Familienzentrum zusammen mit den Bewohnern des Georg-Reinhardt-Hauses beim mittlerweile etablierten „Generationen-Singen“ in eine neue Woche.

Auf dem Zettel hatte Daniela Mittl, die Geschäftsführerin des Familienzentrums, „ein Stündchen Singen und Klingen“, ein paar Minuten „Lauschen und Zuhören“ und – passend zur ersten weißen Pracht draußen vor den Fenstern – eine Tasche voller Schnee. Die Flocken – weiße Tüllfetzen – ließ sie über den Köpfen der Kinder „tanzen“.

Nachdem die Kuckucksuhr in „Georgs Café“ das Startsignal gegeben hatte, stimmte sie alte Lieder aus der Mottenkiste, Lieder zum Mitsingen mit und ohne Text oder von den bevorstehenden Adventstagen an wie etwa das Liedchen, das dem einen oder anderen Gast im Rollstuhl oder hinter dem Rollator ein Tränchen in die Augen trieb: „Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud. Übers schneebedeckte Feld wandern wir….“ . Oder das Lied, das die Senioren in ihren eigenen Kindertagen sangen und das Erinnerungen an eine Zeit weckte, als in vielen Häusern noch Schmalhans Küchenmeister war: „In Mueders Stübeli, do goht de hm, hm, hm, in Mueders Stübeli do goht de Wind.“

Was die Verantwortlichen des Familienzentrums vor langer Zeit bereits in Gang brachten, kam auch dieses Mal prächtig an: das gemeinsame Singen der Senioren mit den Kindern und deren Eltern.

„Als wir in unseren Räumlichkeiten damit anfingen, mangelte es aus unterschiedlichsten Gründen an den Senioren“, sagte Daniela Mittl. Zum großartigen Erlebnis wurde es erst, als man sich entschloss, den Spieß umzudrehen und das Generationen-Singen ins Georg-Reinhardt-Haus zu verlagern.

Sehr zur Freude der betagten Menschen, die zu dieser monatlich einmaligen Singstunde mit dem Fahrstuhl anreisen können. Gelegenheit dazu besteht in diesem Jahr noch ein einziges Mal. Und zwar am Montag, 9. Dezember, wieder um 16 Uhr und wieder in „ Georgs Café“, das zu diesem Termin garantiert in weihnachtlichem Glanz erstrahlen wird.

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