Schopfheim Bürgerpreis für Max Schwörer

Eine gute Wahl: Als Dank für sein großes ehrenamtliches Engagement erhielt Max Schwörer im Rahmen einer Benefiz-Gala am Samstag in der Stadthalle den mit 1000 Euro dotierten Bürgerpreis der Bürgerstiftung Wiesental verliehen.

Von Hans-Jürgen Hege

Schopfheim . Seine Reaktion zeigte, dass die Wahl durchaus auf den Richtigen gefallen war: „Ich teile die 1000 Euro, die ich stellvertretend für viele andere ehrenamtlich tätige Menschen annehme, auf und unterstütze mit jeweils 500 Euro die Zeitbank und das Schatzkästlein der AWO“, kündigte der sichtlich gerührte Max Schwörer an, der seiner Ehefrau Evelin einen großen Anteil am Ehrenpreis zuschrieb.

Zum zweiten Mal zeigten sich ein paar hundert Gäste der Bürgerstiftung Wiesental sowie des Rotary Clubs und des Kiwani-Clubs bei der Benefizgala zugunsten einer guten Sache sehr spendabel. Sie öffneten die Geldbörsen für Bedürftige und Organisationen, die Bedürftige in ihrer Obhut haben. Und hatten richtig Spaß daran, Gutes tun zu können bei einem hervorragenden Essen und einem schwungvollen Programm, durch das Christof Nitz führte.

Der frühere Bürgermeister hielt auch die Laudatio auf den Bürgerpreis-Empfänger Max Schwörer. Nitz erinnerte an die zahlreichen Projekte, für die sich der Preisträger einsetzte. Schwörer war Mitglied der Agendagruppe „Sauber und sicher“, war Bezirkslehrwart und Landesausbilder im Skiverband Schwarzwald, 35 Jahre lang Skischullehrer und Vorstandsmitglied im Skiclub Fahrnau und ist noch immer Nordic-Walking-Trainer.

Zusammen mit dem Förster pflanzte er mit Schülern der Hebelschule Bäume, fertigte den Brunnen im Ente­gast, stellte die Bank beim Rückhaltebecken zwischen Fahrnau und Hausen wieder her, betreut(e) den Bücherschrank am Marktplatz und war von der ersten Stunde an dabei, als „Schopfheim hilft“ die Flüchtlingsbetreuung in Angriff nahm. Zudem engagiert sich Max Schwörer in der Partnerschaft mit Poligny und ist Mitbegründer der „ZeitbankPlus Mittleres Wiesental.

Da traf dann wohl ein „froher und glücklicher“ Bürgermeister und Schirmherr Dirk Harscher den Nagel auf den Kopf, als er in seinen Grußworten Goethe bemühte: „Wer nichts für andere tut, tut auch nichts für sich!“ Solch vorbildliches Engagement sei „leider nicht mehr selbstverständlich in dieser Zeit, in der jeder mehr nur noch auf sich schaut.“

Kiwanis, Rotarier und Bürgerstiftung seien aus der Markgrafenstadt und dem Wiesental nicht mehr wegzudenken, betonte Harscher und erinnerte an die zahlreichen sozialen Einrichtungen, die von deren Unterstützung bislang profitierten.

Von den Einnahmen der Benefizgala, darunter 7500 Euro aus dem Verkauf von Tombolalosen, spendet der Kiwanis-Club nach Angaben der neuen Präsidentin Nicole Grether seinen Anteil an das Lörracher Frauenhaus, die Michaelsgemeinschaft Schweigmatt und den Begegnungsbahnhof in Hasel. Holger Grüne, der Präsident des Rotary-Club Wiesental, kündigt an, man wolle das Hospiz am Buck und das ambulante Kinderhospital Lörrach-Hochrhein der Malteser zu unterstützen.

Zu den Dreigänge-Menüs aus den Küchen des „Adler“, der „Löwen“ aus Schopfheim und Zell und aus dem Restaurant „Glöggler“ genossen die Gäste – darunter zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderäte aus der Region sowie Landrätin Marion Dammann –­ ein schwungvolles Begleitprogramm. Welt-, Europa- und Deutsche Meister in Serie hatte die „Body Language Crew“ um Mentor Shalijani mitgebracht. Diese zeigten mit teils halsbrecherischen Übungen und Tänzen, warum sie in Deutschland und der Welt Titel einheimsen.

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