Schopfheim Christian Walter tritt nicht mehr an

Schopfheim-Gersbach - In seiner Neujahrsansprache in der Bergkopfhalle gab Ortsvorsteher Christian Walter bekannt, dass er bei der Kommunalwahl am 26. Mai nicht mehr kandidieren werde und somit als Ortsvorsteher nach zehn Jahren aufhöre.

Seine Ansprache stellte Walter unter das Motto „Veränderungen leben“.

„Was haben wir erreicht, was lief nicht gut, was steht in den kommenden Monaten an, welche Ziele setzen wir uns?“ - mit diesen Fragen beschäftigte sich Walter in seiner Ansprache.

Rückblick

„Wir haben die Sanierung des Friedhofs mit der Umgestaltung der Wege, dem Pflanzen von neuen Bäumen und dem Installieren von neuen Eingangstoren abgeschlossen“, sagte Walter. Es seien Instandhaltungsmaßnahmen im Tiefbau vorgenommen und die Dächer der Informationstafeln erneuert worden. Die jahrelang hinausgeschobene Sanierung der Rauschbachstraße wurde begonnen. Die Projekte Premiumwanderweg, Energiepfad und dezentrales Informationshaus seien auf den Weg gebracht worden. Für die attraktive Umgestaltung des Rinderlehrpfades sei eine erste Zuschussbewilligung eingegangen.

Die Windkraft war auch im vergangenen Jahr ein Thema. In den drei letzten Monaten sei durch verschiedene Bürger ein Lärmtagebuch geführt worden, das nun ausgewertet werden solle. Vorkommnisse wie bei der Einweihung des Windparks Rohrenkopf sollten auch Gegner zum Denken bringen.

Nach der Fällung der Dorflinde seien auch die Kritiker von der Notwendigkeit der Fällaktion überzeugt gewesen. Das Wald- & Glaszentrum feierte mit einer Umgestaltung das zehnjährige Bestehen. Die nach einer Sicherheitsbegehung notwendigen Umbaumaßnahmen in der Schulturnhalle seien noch in Arbeit.

Vorschau

Die Kommunalwahlen am 26. Mai werden Veränderungen bringen. Bürger würden aufgefordert, Verantwortung für den Ort zu übernehmen und weiterhin mit Dynamik, Kreativität und Tatendrang Gersbach auf dem richtigen Weg zu halten.

Auch die Investitionspauschale von 13 500 Euro stehe 2019 wieder zu Verfügung. Für die verfallene Natursteinmauer an der Straße zum Bühl werde die Planung durchgeführt. Die Bürgerbeteiligung sollte mehr wahrgenommen werden. Ideen, Transparenz und Akzeptanz von Projekten seien die Folgen. Mit dem Dank an Ortschaftsrat, Gemeinderat, Orts- und Stadtverwaltung sowie Organisations- und Vereinsvertreter für die konstruktive Zusammenarbeit wünschte Walter ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

Bürgermeister Dirk Harscher überbrachte die guten Wünsche des Gemeinderates und der Stadtverwaltung. Harscher ließ die Ereignisse des Jahres 2018 im Weltgeschehen Revue passieren. Sein Ziel für Schopfheim sei es, die Projekte in geplanter Zeit umzusetzen. Die vielen Ehrenamtlichen in der Stadt seien ein große Stütze, die Respekt und Anerkennung verdienten.

Pfarrerin Ulrike Krumm änderte das Gedicht von Knecht Ruprecht von Theodor Storm um, was dann so begann: „Von unten von Fahrnau komm ich her, die Kurven fall’n mir schon gar nicht mehr schwer….“. Sie wünschte den Gersbachern viel Glück und Gottes reichen Segen.

Der Neujahrsempfang wurde durch die Bläserjugend des Musikvereins Gersbach unter Leitung von Jan Ühlin mit mehreren Musikstücken eröffnet sowie mit Dudelsacktönen durch Andreas Mühlhaus untermalt.

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