Schopfheim Dankgesang eines Genesenen

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Dirigent Aurélien Bello Foto: Adamik

Schopfheim-Fahrnau. Den dritten Satz des Streichquartetts Nr. 15 a-Moll op. 132 („Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart“) und das Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 von Ludwig van Beethoven sowie die „Serenata notturna“ von Wolfgang Amadeus Mozart präsentieren die Solistin Andrea Kauten (Klavier) und das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Aurélien Bello am Samstag, 23. Juli, um 19 Uhr im Krafft-Areal beim dritten Konzert der Saison 2022.

Ein frischer und packender musikalischer Zugriff und stilistische Vielfalt sind die Erkennungszeichen des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim. Das als Basis mit 14 Musikern besetzte Ensemble ist eines der ganz wenigen Full-time-Kammerorchester. In jüngerer Zeit musizierte das Kammerorchester mit international bekannten Solisten wie Nigel Kennedy, Mischa Maisky, Cyprien Katsaris, Christian Tetzlaff oder Lars Vogt und war in ganz Europa – Festival Prager Frühling, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Sala Verdi Mailand, Auditorio Nacional Madrid, Berliner Philharmonie – in den USA und in Japan zu Gast.

Aurélien Bello, 1980 in Frankreich geboren, studierte Harfe und Dirigieren. Als Harfenist spielte er bei renommierten Orchestern, so auch bei den Berliner Philharmonikern, unter Dirigenten wie Simon Rattle, Pierre Boulez und Gustavo Dudamel. Aurélien Bello dirigierte renommierte Klangkörper, wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und das Konzerthausorchester Berlin. Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim verbindet ihn eine längere Zusammenarbeit. Seit 2013 widmet sich Aurélien Bello auch vermehrt der Komposition.

Neben seinem Orchesterwerk „Eine kurze Geschichte der Zeit“ nach Stephen Hawking komponierte er zwei Opern für die Musikakademie Rheinsberg und die Kinderoper „Der Kleine und Otello“ nach Motiven von Verdi, die von den Berliner Philharmonikern uraufgeführt wurde.

Die Pianistin Andrea Kauten studierte in Basel und an der Franz Liszt-Akademie in Basel. Seit 2006 veröffentlicht sie beim renommierten Label „Sony Classical“. 2018 spielte die Pianistin ein Album mit Klavierkonzerten von Johannes Brahms und Hermann Goetz ein, jeweils begleitet vom ungarischen Savaria Symphony Orchestra unter der Leitung von Ádám Medveczky. 2019 präsentierte Andrea Kauten zusammen mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim die CD „Clara Schumann & Zeitgenossen“ und im Juni 2021 erschien „Promenade“ mit den Préludes op. 28 von Frédéric Chopin und „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski.  Weitere Infos: www.klassik-im-krafft-areal.de

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