Schopfheim „De Jeannot macht die Narren froh“

Markgräfler Tagblatt, 12.02.2018 22:00 Uhr

Tusch-Salven und stehende Ovationen: Narrenzunft, Bürgermeister und ein begeistertes Publikum überschütteten Jeannot Weißenberger am zweiten Zunftabend mit Dank und Anerkennung.

Von Werner Müller

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Schopfheim . Die Narrenzunft ernannte Weißenberger für seine Verdienste um die Schopfheimer Fasnacht und sein Bühnenjubiläum (30 Jahre Zunftabend) zu ihrem Ehrenmitglied.

Die Zunftabendspieler überreichten ihrem langjährigen Zeremonienmeister zum Dank eine Buttercremetorte mit unübersehbar weiblichen Attributen. „Nach 30 Jahren kommst Du um eine Ehrung nicht herum“, sagte Ramona Schwald zum närrischen „Veteranen“.

Zum Gratulieren hatten die Mitspieler einen besonderen Gast eingeladen – Hans Glöggler, den langjährigen kongenialen Partner Weißenbergers am Zunftabend, der denn auch mit Handorgel und dem Erkennungslied der „Zwei Tropfe vo Schopfe“ auf den Lippen hereinspaziert kam: „Fraue, Bier und Rösti, des isch für uns s’ Größti“.

In einer „Last-Minute-Laudatio“ erwies auch der Burgi dem Geehrten seine Reverenz. „Chapeau Jeannot! Seit 30 Jahren ist das so: De Jeannot macht die Narren froh“, gratulierte Christof Nitz mit Versen aus der Feder von Reinhold Fetscher.

Weißenberger habe schon gesungen, als die „No Angels“ noch Jakob Sisters hießen, witzelte der Rathaus-Chef im „Fluch-der-Karibik“-Kostüm. Auch dessen Schnitzelbänke hätten es in sich: „Einmal vom Jeannot gemalt, dann bis du vom Leben gezeichnet“. Nitz gratulierte dem ewigen Zunftabendspieler mit einem Ticket für die Schnitzelbank im Basler Häbse-Theater.