Schopfheim „Die Begegnung fördern“

Der zweite Quartierflohmarkt im Hegne lockte viele Besucher an. Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim-Fahrnau (os). Im zweiten Anlauf hat’s geklappt: Nicole Kropf und Sina Westkamp mussten ihren Quartierflohmarkt im Wohngebiet Hegne im April wegen der Corona-Krise absagen.

Doch als sich jetzt die Vorschriften lockerten, ergriffen die beiden die Gelegenheit beim Schopf und organisierten ihre Veranstaltung sehr kurzfristig – und das mit Erfolg.

„Unser zweiter Flohmarkt lief deutlich besser als der erste und das trotz der Hygiene- und Abstandsauflagen“, freute sich Nicole Kropf bei ihrer Abschlussbilanz.

Es sei deutlich geworden, dass sich nicht nur die Hegne-Bewohner, sondern auch die Menschen in der ganzen Stadt solche Kommunikationstreffs sehnlich wünschen, sagte sie.

Im Gegensatz zum ersten Flohmarkt im Vorjahr und wohl auch wegen des kurzfristig anberaumten Ersatztermins verteilten sich in den Höfen, vor Garagen und in Vorgärten allerdings nur 25 Stände, das sind 15 weniger als 2019.

Dafür waren die Besucherzahlen höher – und dementsprechend auch die Umsätze der Anbieter.

Fast noch wichtiger war indes der persönliche Kontakt untereinander, so die beiden Frauen aus dem Organisationsteam.

„Wir wollen mit unseren Quartierflohmärkten bewusst die Begegnung fördern. Gerade in Corona-Zeiten kommt das ganz toll an“, betonten Sina Westkamp und Nicole Kropf in der Hoffnung, im Frühjahr 2021 den dritten Quartierflohmarkt im Hegne unter „normaleren“ Umständen veranstalten zu können.

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