Schopfheim Die Leistung von Schülern würdigen

Hansjörg Kramer prägte den Aufbau und die Entwicklung der KSS.                                              Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim. Der Beirat der Dr.-Hansjörg-Kramer-Stiftung freut sich darauf, bereits zum zehnten Mal die besten Absolventen der Kaufmännischen Schule Schopfheim mit einem Preis für hervorragende Leistungen auszuzeichnen. Gerade in diesen besonderen Zeiten soll der Preis entsprechend dem Stiftungszweck einen Anreiz für die persönliche berufliche Entwicklung schaffen.

Die Stiftung wurde 2008 auf Initiative von Rita Kramer-Albrecht zum Gedenken an ihren Mann und zum Ansporn für junge Menschen in ihrer Ausbildung ins Leben gerufen. Als Schulleiter prägte Hansjörg Kramer von 1967 bis 1983 mit seinem Engagement die Aufbau- und Entwicklungsphase der Kaufmännischen Schule Schopfheim wesentlich. Dank seiner Bemühungen, den regen Kontakten mit regionalen Betrieben aus Industrie, Handel, Banken und Steuerwesen sowie der Gewinnung qualifizierter Lehrkräfte hat er nachhaltig dazu beigetragen, dass die Kaufmännische Schule trotz aller Widerstände zu einer Erfolgsgeschichte wurde.

Die Stiftung lässt die wegweisende Arbeit Hansjörg Kramers an der Schule fortwirken und setzt damit für junge Menschen ein Signal, dass es sich lohnt, zu lernen und in die eigene Ausbildung zu investieren.

In den vergangenen zehn Jahren konnten die Schülerinnen und Schüler mit viel Fleiß beeindruckende Ergebnisse erreichen. Aber schon die erste Verleihung lieferte allen Beteiligten den eindeutigen Beweis dafür, dass diese Würdigung mehr als angemessen ist. Denn mit einem Notendurchschnitt von 1,0 zeigte eine junge Auszubildende aus einem hiesigen Industrieunternehmen, wozu engagierte junge Menschen fähig sind.

Schulleiter und Stiftungsvorstand Jürgen Herrmann schaut im Zusammenhang mit der Schulschließung und dem bestehenden Kontaktverbot erwartungsvoll auf die kommenden Abschlussprüfungen. Die Schulschließung im März hat alle Schüler sowie deren Lehrer in der letzten Prüfungsvorbereitungsphase vor eine gänzlich neue Herausforderung gestellt.

In keinem der letzten Jahre war die Ausgangslage der Schüler derart verschieden wie durch das Homeschooling und die daraus resultierenden Lernbedingungen. Die Prüfungsanordnungen und Maßnahmen des Kultusministeriums Baden-Württemberg sollen diesen unterschiedlichen Gegebenheiten nun gerecht werden und Schüler und Lehrkräfte entlasten.

Auch die Abschlussfeier und Zeugnisausgabe wird durch das Kontaktverbot nun voraussichtlich in einem anderen Rahmen stattfinden müssen. Für den Beirat der Stiftung steht aber gerade dadurch fest, dass die Leistungswürdigung noch wichtiger ist als je zuvor. Denn in Hinblick auf die sich stark ändernden Marktsituationen wird die Notwendigkeit, eine gute und fundierte Ausbildung zu würdigen, unverzichtbar.

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