Schopfheim Dreizehn Bewerber zur Auswahl

Die Kandidaten für die Liste „Bewegung für Gersbach“: (von links) Valeria Geiger, Mark Ühlin, Andreas Falk, Manfred Deiss, Ernst Weniger, Hartmut Schmidt, Nicole Heidebrecht-Maier, Christian Strütt, Ann-Bernadette Bezzel, Robert Falk, Karnin Miehle-Bohne und Enrico Beckmann (nicht auf den Bild: Fabian Blum). Foto: Gerd Sutter

Schopfheim-Gersbach - Zur Informations- und Nominierungsversammlung hatte die Liste „Bewegung für Gersbach“ alle interessierten Bürger Gersbachs in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen, um die Aufstellung der Bewerber zur Ortschaftsratwahl am 26. Mai zu bewerkstelligen.

Nach der Feststellung einer fristgemäßen Einladung und der Genehmigung der Tagesordnung wurden der Versammlungsleiter (Ortsvorsteher Christian Walter), Schriftführer (Horst Sutter) und die Wahlkommission (Wilfried Geiger, Wolfgang Ühlin und Rolf Strohm) gewählt.

Christian Walter informierte über das Ehrenamt als Ortschaftsrat und Ortsvorsteher. Der Ortschaftsrat habe durchaus ein Mitspracherecht bei den Beschlüssen des Gemeinderates; bisweilen wisse dies die Bevölkerung gar nicht.

Für die gewählten Mitglieder des Ortschaftsrates sei es Pflicht, an den Sitzungen teilzunehmen und sich zum Wohle des Ortsteils einzusetzen. Dies könne auch bedeuten, dass Eigeninteressen hintenan gestellt werden müssen.

Es werde im Ortschaftsrat manchmal hart diskutiert und verschiedene Meinungen vertreten, aber Mehrheitsbeschlüsse seien wirksam bei Gemeinderat und Verwaltung, so Walter.

Ortschaftsräte seien zur Neutralität verpflichtet und sollten sich nicht an „Gerüchteküchen“ beteiligen. Ortschaftsräte hätten eine Vorbildfunktion. Für gewählte Ortschaftsräte würden Workshops für verschiedene Sparten der Verwaltung angeboten. Eine Teilnahme an den Fraktionssitzungen der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen sei für den Ortsteil hilfreich. Der Ortsvorsteher oder dessen Vertreter sollten bei öffentlichen Veranstaltungen die Verwaltung vertreten.

Reihenfolge wurde geklärt

Nach diesen Informationen durch die Wahlkommission wurde über das Wahlverfahren abgestimmt.

Es folgte die Wahl der 13 Bewerber und die Klärung der Frage, ob die Reihenfolge der Bewerber in alphabetischer oder nach Rangziffern auf dem Stimmzettel stehen soll. Die Mehrheit der 22 Stimmberechtigten hatte sich für das Rangziffernverfahren ausgesprochen, so dass ein weiterer Wahlvorgang erforderlich wurde.

Für den Wahlzettel wurde danach folgende Reihenfolge festgelegt: Ann-Bernadette Bezzel, Mark Ühlin, Fabian Blum, Nicole Heidebrecht-Maier, Hartmut Schmidt, Andreas Falk, Ernst Weniger, Karin Miehle-Bohne, Enrico Beckmann, Manfred Deiss, Christian Strütt, Robert Falk und Valeria Geiger.

Die Vorstellung der Kandidaten soll am 17. Mai erfolgen.

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