Schopfheim „Ein bedeutsames Ereignis“

ETU-Geschäftsführer Jürgen Bläsi, Bürgermeister Dirk Harscher und die ETU-Mitarbeiter Stefan Baumann, Raphael Kreft, Eugen Mironenko, Sybille Schnellbacher und Vladimir Steer (von links) beim Spatenstich. Foto: Hans-Jürgen Hege

Schopfheim - Der „Segen von oben“ war den Bauherrn beim symbolischen Spatenstich zum Neubau eines modernen Firmengebäudes in der Hohe-Flum-Straße sicher. Erwünscht aber war der in diesem Fall wohl eher nicht.

Starker Wind blies den Regen praktisch waagrecht unter die aufgespannten Schirme der Gäste, die es sich natürlich trotzdem nicht nehmen ließen, beim Startschuss zu diesem Großprojekt, das Ende dieses oder spätestens Anfang nächsten Jahres bezogen werden soll, hautnah dabei zu sein.

6130 Quadratmeter großes Grundstück

Neben Geschäftsführer Jürgen Bläsi griffen Architekten, Vertreter der Baufirmen und Planer sowie Bürgermeister Dirk Harscher zu den Spaten, mit denen sie gemeinsam begannen, die Baugrube auf dem 6130 Quadratmeter großen Grundstück auszuheben.

Auf dieser Fläche entsteht in den nächsten Monaten das neue „Engineering Büro- und Produktionsgebäude inklusive Sozialtrakt“, in dem am Ende 2400 Quadratmeter Büro- und Fertigungsflächen zur Verfügung stehen. Jürgen Bläsi dankte in diesem Zusammenhang besonders auch der Stadt Schopfheim und dem ehemaligen Bürgermeister Nitz, die das Projekt von Anfang an unterstützt hätten.

„Für die ETU ist das ein bedeutsames Ereignis und eine große Herausforderung“, betonte Bläsi vor dem Spatenstich und wies darauf hin, dass die Erweiterung des Lager- und Fertigungsbereichs um 350 Quadratmeter am noch bestehenden jetzigen Firmensitz im vergangenen Jahr erfolgte.

Geschuldet sind die Investitionen der Tatsache, dass die ETU in den vergangenen fünf Jahren ihre Geschäftsfelder stark erweitert und den Umsatz sowie die Mitarbeiterzahl praktisch verdoppelt habe. Es sei also unumgänglich und sicherlich „nicht verwunderlich, dass unser mittelständisches Unternehmen die Kapazitäten erneut erweitern muss, um neue Projekte abwickeln zu können“, sagte der Geschäftsführer.

Weiter expandieren

Das weiter wachsende Geschäftsfeld in der Elektroplanung, der SPS-Automation, dem Steuerungsbau sowie der MSR-Technik wurde um die Bereiche Sondermaschinenbau und Robotik ergänzt. Entwicklung und Produktion erfordern also schon jetzt wesentlich mehr Platz. Und sein Unternehmen rechne damit, dass der Boom weiter anhält, weshalb die Grundstücksgröße so bemessen sei, dass die ETU weiter expandieren könne. Aber das sei Zukunftsmusik.

Der Neubau genüge den derzeitigen Ansprüchen vollauf. Besonderes Augenmerk habe man schon bei den Planungen auf die Energieeffizienz gelegt. Eine Wärmepumpe wurde mit einer gepufferten PV-Anlage kombiniert. Interessante Ansatzpunkte zur Energieeinsparung und Effizienz – „ein absolutes Muss in Zeiten der Energiewende“ - eröffne die „E-Mobilität im Fuhrpark“ und die „kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage“, die auch ein angenehmes Raumklima garantiere.

Ein nicht zu unterschätzender weiterer Vorteil des Neubaus sei, dass er es erlaube, „die Logistik entlang der Wertschöpfungskette nach zeitgemäßen Erkenntnissen“ zu gestalten und zu optimieren.

Große Anlagen und große Maschinen können darin montiert werden. Das schaffe völlig neue Möglichkeiten in der Zusammenarbeit auch mit den Kunden, freute sich Jürgen Bläsi, der überzeugt davon ist, dass sein Unternehmen die erreichte Position am Markt trotz hartem Wettbewerb mit modernen, zeitgemäßen Arbeitsplätzen, mit verbesserter Logistik und optimierten Produktionsabläufen im Steuerungs- und Sondermaschinenbau sowie der Robotik behaupten und nachhaltig festigen kann.

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