Schopfheim Eindrücke der Extraklasse

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Sechs Motorradfreunde vom Motorsportclub Schopfheim (MSC) unternahmen gemeinsam eine an Erlebnissen reiche Tour zum ältesten und berühmtesten Straßenrennen der Welt für Motorräder: der „TT Isle of Man“.

Schopfheim. Nachdem bereits 2021 eine erfolgreiche Motorradtour auf Initiative von Armin Fehrenbacher auf der B 3 mit dem Besuch sämtlicher Ortschaften, die südamerikanische Namen tragen, bis hin zur Ostsee stattfand, kam nun die fast logische Steigerung. Vorsitzender Karlheinz Renner plante bereits im Winter eine zwölftägige Tour zur berüchtigten „Tourist Trophy Isle of Man“. Kaum wurde die Planung bekannt, schon waren die sechs Teilnehmer beisammen: Armin Fehrenbacher, Dietmar Winkler, Norbert Mülhaupt, Thomas Ehret, Sascha Madzwoski und Karlheinz Renner.

Am 1. Juni, 10 Uhr, startete die muntere Truppe bei der Palmrainbrücke in Weil am Rhein. Auf der Landstraße ging es durch Frankreich bis nach Metz inklusive Mittagspause und Stadtbesichtigung. Im Anschluss ging es durch Luxemburg nach Namur /Belgien zur Übernachtung. Weiter am Donnerstag führte die Tour nach Rotterdam zur Fähre der North Sea Ferries. Ein besonderes Erlebnis war die Zollabfertigung und Verladung der über 1000 Motorräder aus ganz Europa, alle mit dem selben Ziel. Die Ankunft in England war am Freitag früh um 8.30 Uhr, von wo es geradewegs durch England ging, um dann um 14 Uhr pünktlich die nächste Verladung nach Douglas mit Ankunft 19.30 Uhr im Motorradmekka „Isle of Man“ hinter sich zu bringen.

Auf 570 Quadratkilometern war die Insel in dieser Woche Gastgeber für 20 000 Motorradfahrer, die nichts anderes als dieses unfassbare Rennen im Sinn hatten, teilt der MSC mit. Zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von 357 600 Quadratkilometer. Die Dichte an Motorrädern war also schlicht rekordverdächtig.

Die Woche von Freitag bis Freitag verbrachte die Gruppe auf dem Campingplatz in „Kirk Michael“ und besuchte von dort verschiedene Stellen, von wo aus der 60 Kilometer lange Straßenkurs zugänglich für Zuschauer war. Diese Plätze mussten zwei Stunden vor Rennbeginn angefahren werden, eine Stunde vor dem Rennen wurde dann die gesamte Strecke für die letzten Vorbereitungen und das Rennen selbst durchgängig gesperrt.

Kein Rennen der unterschiedlichen Kategorien wurde ausgelassen, und die ganze Woche über waren Hochspannung, Faszination bis hin zu ungläubigem Staunen die Begleiter. Wer die „TT Isle of Man“ kennt, für den sind dann auch zum Beispiel Selby Bridge, Ramsey, Hairspin, Gooseneck und Mountain Box (Streckenabschnitte) verheißungsvolle Namen.

Am Freitagmittag war dann die Rückreise angesagt, wieder ging es mittels der Fährverbindungen bis nach Rotterdam und von dort dieses Mal über die Autobahn zurück, um am Sonntag Abend um 18 Uhr wieder zu Hause zu sein. Zwölf Tage gemeinsame Zeit, 3500 zusammen gefahrene Kilometer und Eindrücke der Extraklasse sorgten beim Abschied für ein Strahlen im Gesicht.

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