Schopfheim Farben und Formen aus dem Innersten

Am 23. Mai findet die Vernissage zur „DNArt 2014“ in der Kulturfabrik statt - die Ausstellung ist dann sechs Wochen zu sehen. Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim. Die letzte, sehr erfolgreiche Ausstellung „Planeterra“ des Künstlers Oliver Fauser in der Kulturfabrik Schopfheim liegt fast auf den Tag genau fünf Jahre zurück - und nun ist er als Initiator/Kurator der kommenden „DNArt 2014“ zurück.

Mit seinen Künstlerkollegen Priska Medam, Sandra Poncioni-Candappa und Philipp Felle, alle drei aus Basel, hat er eine bunte Mischung verschiedener Stile zusammengestellt, in der man klassische Ölmalerei, Collagen, Pop-Art und mehr bewundern kann.

Fausers eigenwillige Arbeiten aus Styrodur und Spachtelmasse, abstrakt und figurativ, werden ergänzt durch die Collagen von Philipp Felle und stellen eher den poppigeren Teil der Ausstellung, während die beiden Damen im Kollektiv mehr den klassischen und ruhigeren Teil abdecken. Mit Priska Medam ist zudem eine Künstlerin dabei, die allein in diesem Jahr große internationale Ausstellungen in Cannes, Miami, New York, Los Angeles und in Basel („Scope 2014“) mit großem Erfolg hat und hatte. Sie ist neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch als Galeristin und Kunstevent-Managerin („Mixed Art“ im Basel-Art-Center, Halle 33) sehr erfolgreich tätig. In ihren Kunstwerken entstehen Farben und Formen aus ihrem tiefsten Innersten und visualisieren gleichsam Tagträume oder scheinbare Gegensätze. Es werden auch einige gemeinsame Arbeiten von Medam und Fauser zu sehen sein, in denen er die Strukturen und sie die Farben beisteuert.

Sandra Poncioni-Candappas Werke in Öl setzen sich mit Mensch, Raum und Natur auseinander. Ihr Interesse gilt dabei speziell dem Raum dazwischen. So versucht sie, die Stimmungen eines bestimmten Motivs, ob Mensch oder Ort, auf der Leinwand festzuhalten. Philipp Felle thematisiert die Interdependenzen von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit des immer gleichen Seins und Scheins variabler Identitäten auf gleichsam kritische als auch spielerische Art und Weise. Er konfrontiert und stimuliert die Betrachter mit seinen Arbeiten, die eine Vielschichtigkeit zu Tage fördern, die unerwartete Wendungen beinhalten, die je nach Gemütszustand immer wieder neu zum Nachdenken – und sich verlieren/verlieben – anregen.

Oliver Fauser wird eine Mischung seiner Arbeiten vorstellen, die Abstrakten, die Figurativen, die Nackten, Landschaften und seine Pop-Art-Porträts der VIPs dieser Welt. Er skulptiert meist großformatig auf Leinwand und Styrodur, und seine Farbgebung, meist Acryl, seltener Öl, ist eher plakativ denn filigran. In seinen fein ausgearbeiteten abstrakten Strukturen jedoch bieten sich dem Betrachter mit jedem Mal neue Motive, gleichsam in den älteren sowie seinen neuesten Arbeiten, der Frauen-Serie. Die Mischung aus abstrakten Strukturen und weiblicher Darstellung in einem Werk laden ein zu einem längeren beobachterischen Verweilen. Er wird dieses Jahr, wie auch Priska Medam, an der „Scope Basel“ im Juni (während der Art Basel) ausstellen.

Wer abwechslungsreiche, bunte, warme, plakative und klassische Kunst mag, der wird sich an der „DNArt 2014“ wohlfühlen.

Die ausgestellten Unikate sind vom 24. Mai bis 6. Juli in der Kulturfabrik Schopfheim zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 23. Mai, von 18 bis 21 Uhr statt. Öffnungszeiten: mittwochs 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: Mehr Informationen zu den Künstlern im Internet unter www.fauserpaints.com www.atelierparts.ch www.philippfelle.ch/ www.medam.ch www.galeriezumharnisch.ch.

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