Schopfheim Federvögel, Vogelmänner und „Die Vogelhochzeit“

Mit Federn versehen wurde auch dieses kleine Vogel-Kunstwerk. Foto: zVg

Schopfheim - Mit Begeisterung haben die Schüler der Dr.-Max-Metzger-Schule an den zwei Projekttagen teilgenommen. Angeboten wurden Kunstprojekte, bei denen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen durften, während sie gleichzeitig neue Materialien entdeckten und Techniken erlernten.

Dass die Projekttage ein voller Erfolg waren, konnten die Besucher an den leuchtenden Augen der Grundschüler erkennen, die ihren Eltern stolz ihre in den Klassenzimmern, auf den Fluren und im Freien ausgestellten Werke präsentierten.

Die Ergebnisse aus den drei Projekttagen waren vielfältig: bunte, aus Pappmaché hergestellte Nanas nach dem Vorbild der Künstlerin Niki de St. Phalle, Bilder und Stadtlandschaften nach dem Vorbild von Hundertwasser, „Dot Painting“-Tierbilder im Stil der australischen Aborigines, kleine, farbig bemalte Gefäße aus Ton. Außerdem Farbklecksbilder mit Wackelaugen, wollige Pompon-Tiere, Tierfiguren aus einem einzigen Draht, fröhlich wirkende Traumfänger und lustige Federvögel, orientiert an dem „Vogelmann“ Hans Langner, die bereits auf die Osterzeit einstimmten.

Im Projekt „Waldkunst“ hatten die Kinder aus Naturmaterialien tolle Mobiles geschaffen. Bei dem Projekt „Wie die Bilder klingen“ hatten die Schüler gemeinschaftlich Bilder betrachtet und diese vertont. Das Ergebnis hatte der Lehrer aufgezeichnet, so dass man die Musik der Kinder zu den an die Wand projizierten Bildern auf sich wirken lassen konnte.

„Die Vogelhochzeit“, die zweimal aufgeführt wurde, war ein Theaterprojekt für Erst- und Zweitklässler. Außerdem wurden „XXL-Buntstifte“ hergestellt, große, selbstgestaltete Tierfiguren, die einen Schulzaun schmücken werden, und ein neu gestalteter Zaun nach Carsten Kruse, der ebenfalls eine optische Bereicherung des Schulhofs darstellen wird.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder mit ihren Eltern auf dem Schulhof zusammensitzen und etwas essen und trinken. Die Bewirtung hatte der Elternbeirat übernommen.

Bei den Projekttagen dürfen sich die Schüler zu einem Projekt ihrer Wahl anmelden, so dass neue, jahrgangsübergreifende Gruppen entstehen. Die Kinder lernen außerhalb ihrer gewohnten Klasse und können neue Kontakte knüpfen, was die Selbstständigkeit fördert. Für Lehrer und Schulleitung bedeutet die Organisation der Projekttage für die mehr als 270 Schüler einen Mehraufwand, der sich jedoch immer lohnt.

„In diesem Jahr haben wir uns gemeinsam für das offene Thema ’Kunst’ entschieden, weil dies so vielfältig ist, so dass zum einen jede Lehrkraft ihre Fachkompetenz aus den unterschiedlichsten Bereichen einbringen und zum anderen jedes Kind nach seinen ganz persönlichen Interessen ein Angebot auswählen und sich hier voll entfalten kann“, so Schulleiterin Eva Skrypnik. „Die Ergebnisse sprechen für sich.“

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